Zur Zeit wird gefiltert nach: strategie
Filter zurücksetzen

Social Media Marketing: Über den Social-Evolutionsschub

Hinweis vom 05.09.2013 auf den Beitrag von Stephanie Lehnert, ONEtoONE

Social Media Marketing ist aus dem Alltag vieler Unternehmen heute nicht mehr wegzudenken. Wenn es nicht gar direkt mit der eigenen Unternehmens-DNA verwoben ist, gehört „Social“ mittlerweile zum Standard sowie „Must have“ vieler Marken.

ONEtoONE hat einen genaueren Blick auf die unterschiedlichen Social-Media-Strategien von Marken wie Dawanda, Zalando und Baumarkt Direkt geworfen und untersucht, wie Social- direkt mit Transaktionskomponenten verknüpft werden können.

Lesen Sie mehr dazu hier im Beitrag!

 

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: social media, social media marketing, social media strategien, stephanie lehnert, onetoone
Views: 221

Zurück

Warum der Handel prekär bleibt

verfasst von Martin Groß-Albenhausen am 23.8.2013

Mir geht ein Satz mit Bart nicht aus dem Sinn, der Bill Gates zugeschrieben wird. „Wir brauchen keine Banken, wir brauchen Banking.“ Der Satz ist schon über 15 Jahre alt, stammt also aus der Frühzeit des Electronic Commerce. Seitdem hat sich das Online-Banking durchgesetzt, und trotz aller Sorgen beim hypersensiblen Thema Geld und Internet sehe ich keinen Trend zurück zur klassischen Filialbank.

Wir brauchen keine Reisebüros, wir nutzen Buchungsservices. Wir brauchen keine Plattenläden, wir laden Files auf Musik-Plattformen. Wir brauchen keine Konzertkassen, wir kaufen Tickets bei Eventim & Co. Wir lesen keine Zeitungen, wir saugen Qualitäts-Informationen. Wir brauchen keine Universitäten und Hörsäle, wir lernen und studieren, dezentral, nach unseren zeitlichen und räumlichen Möglichkeiten.

Brauchen wir noch Läden? Und: Brauchen wir noch Onlineshops?

Der Handel bzw. der Händler zieht seine Daseinsberechtigung nicht aus dem Geschäft an der Hauptstraße, sondern aus den Leistungen, die er im Distributionssystem zwischen Hersteller und Abnehmer erbringt. Das ist Basiswissen der BWL. Die Spanne, aus der der Händler seinen Gewinn zieht, ergibt sich dabei aus einem Mix von vermutlich einigen hundert Mikrofunktionen bzw. -Leistungen, die er für Hersteller und Kunden erbringt. Sie rechtfertigen einerseits die Marge, andererseits den mehr oder weniger elastischen VK, den er erzielen kann. Ende der Vorlesung.

Es gibt eine sehr aussagekräftige Matrix für die Felder, in denen der Händler sich auszeichnen konnte – und die durch das Internet besser und vor allem auch neben und ohne ihn erbracht werden können. Sie findet sich in einem der Standardwerke für Handelsbetriebslehre.

aus: Müller-Hagedorn/Toporowski/Zielke, Der Handel. Grundlagen - Management - Strategien. Stuttgart 2012, Seite 32

In der Vergangenheit bewegte sich die „Macht“ immer zwischen Herstellern und Händlern, mal zu Gunsten des einen, mal des anderen. Solange der Händler die erste und wichtigste und zuweilen einzige Informations- und Beschaffungsquelle für den Kunden war, hatte er die Gatekeeper-Funktion. Je mehr vergleichbare Güter es gab, um so mehr konnte der Händler für den Platz im Regal verlangen.

Dass der Handel elementare Funktionen im Distributionssystem einnimmt – etwa durch die Bündelung von Warenmengen, um wieder Platz und Kapital beim Hersteller zu schaffen – steht außer Frage. Nur: diese Funktion ist lediglich ein Element für die Margenbildung. Was Sorge bereiten muss ist, wie viele Bausteine des Handelsbetriebes mittlerweile anderweitig erbracht werden.

Dabei werden Leistungen entbündelt wie nie zuvor. Dies betrifft eigentlich jeden der „Ströme“ und in der Matrix fast jeden raum-zeitlichen Aspekt des Handels. Nicht nur aus der Sicht der Hersteller, auch aus der der Konsumenten, die ohnehin heute viel Produkt-orientierter einkaufen.

  • • Der Mehrwert der Beratung sinkt mit dem Vorwissen der Kunden.
  • • Die Markenwahrnehmung erfolgt auf vielen Kanälen – das haben zuerst die Medien lernen müssen und machtlos zugesehen, wie Budgets umgeschichtet wurden. Die Karte „Auflage“ sticht nicht mehr wie früher.
  • • Angeschrieben wird vielleicht noch, aber eher beim Payment-Anbieter als beim Händler.
  • • Die Sortimentsbildung übernehmen häufig engagierte Redakteure oder Nutzer in Blogs oder Plattformen allein auf Basis der Produktdaten, und das vielfältiger und personalisierter als die flächenmäßig begrenzten Einzelhändler. Es sei denn, sie sortimentieren online anders oder haben die unbestrittene Selektions-Kompetenz. Aber wer hat die heute noch unangefochten?

 Damit wird der „Händler“ zukünftig ein prekärer Agent im Distributionssystem bleiben. Wenn die Margen erodieren und gleichzeitig die Erwartung an Service wächst, bleiben nur bessere Prozesse und Skaleneffekte. Margenerhöhung durch mehr Effizienz verbunden mit Wachstum durch Verdrängung.

Welche Strategien hat der Handel, um seine Rolle im Wandel zu behaupten? Diese Frage treibt uns auf dem etailment-Summit im anspruchsvollen, interaktiven Programm. Hier geht es zur Programm-Übersicht!

Martin Gross-AlbenhausenPermalinkKommentare 0
Tags: distributionssystem, handel, e-commerce, strategie
Views: 1020

Zurück

„Instagram“ als Marketingstrategie?!

verfasst am 17. Juli 2013 von Johanna Voigtmann

Fast jeder kennt „Instagram“. Die kostenlose Foto- und Video-Sharing-App erschien im Jahr 2010 zunächst nur für iOS-Mobilgeräte. Zwei Jahre später war sie dann auch für Androidgeräte kauf- und anwendbar.

Mit dem Tool können Nutzer Fotos und seit Ende Juni diesen Jahres auch Videos erstellen, bearbeiten und anschließend unkompliziert ins Social Web (z. B. Facebook) hochladen. Somit kann man sie automatisch auch mit anderen Konsumenten teilen.

Die Videos dürfen maximal nur 15 Sekunden lang sein. Den geschätzten 130 Millionen „Instagram“ Nutzern stehen zudem 13 verschieden Filter und Effekte zur Verfügung, um die Filme zu bearbeiten. Es gibt auch eine sogenannte „Cinema“ Funktion, die verwackelte Aufnahmen „entwackeln“ soll. Unternehmen wie „Maybelline-Jade“ benutzen schon das neue Tool und teilten bereits fleißig Videos der „Berliner Fashion Week“.

Ich persönlich denke, dass in Zukunft noch weitere Unternehmen die App und auch die neue Videofunktion für Social-Media-Marketing-Zwecke einsetzen werden, gerade Firmen die schon auf „Facebook“ oder „Instagram“ vertreten sind. Wie zum Beispiel  „Starbucks“ mit bereits ca. 800.000 „Instagram“ Followern.

Um die App als einen erfolgreichen Social-Media-Kanal zu betreiben und das volle Potenzial der visuellen Promotion auszuschöpfen, muss man natürlich aufpassen wie man es nutzt.
Langweilige Produktfotos mit viel Text steigern kaum die Beliebtheit und Bekanntheit der Marke oder des Produktes. Einfallsreiche und kreative „Schnappschüsse“ oder auch das Auffordern von Followern private Fotos mit dem Produkt zu machen, um dann das beste Bild auszuzeichnen, sind dagegen schon die besseren Lösungen. Zudem könnte man eventuelle Preisnachlässe (über ein Foto mit Rabattcode) schnell und unkompliziert ankündigen. Außerdem ist es möglich, eine gewisse Nähe zu seinen potentiellen Kunden aufzubauen, in dem man sie mit „Momentaufnahmen“ am Unternehmensalltag teilnehmen lässt. Es müssen natürlich keine detaillierten Einblicke sein, aber mal ein spontanes Foto vom Firmenevent kann das Gefühl geben, dass Unternehmen näher kennen lernen zu dürfen. Und im Idealfall benutzen die User beim nächsten eigenen „Schnappschuss“ die Tagging-Funktion und taggen das Produkt oder das Unternehmen auf ihren eigenen Fotos.

Die Nutzung der „Instagram-App“ stellt eine leichte, unkomplizierte Art dar, sein Unternehmen „anzupreisen“, da drei bis vier Bilder am Tag völlig ausreichen. Es nimmt keinen großen Zeitaufwand in Anspruch und ist in meinen Augen eine schöne Marketing-Strategie.


Und sind Sie schon bei „Instagram“?

Johanna VoigtmannPermalinkKommentare 0
Tags: social-media, social-web, marketing, instagram, app, marketing-strategie, foto-sharing
Views: 647

Zurück

Anmelden

Passwort vergessen.

registrieren

« September 2013»
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30            

Blog rolls

  • Handelskraft
  • kassenzone.dekassenzone.de
  • EtailmentEtailment
  • shopbetreiber-blog.deshopbetreiber-blog.de
  • Exciting CommerceExciting Commerce

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS Reader

RSS 0.91Posts
RSS 2.0Posts

Meist gelesene Posts

Weihnachtszeit ist DDoS-Zeit
13240 Mal angesehen
21.10.2011 18:39
Herzlich willkommen Martin Groß-Albenhausen! Ciao Sabine!
11756 Mal angesehen
30.08.2011 15:16
Unser bvh-Blog startet
11362 Mal angesehen
25.08.2011 12:02
Datensicherheit bei sozialen Netzwerken wird zum Thema im...
11022 Mal angesehen
20.10.2011 17:26