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E-Commerce in Schweden steigt stark

Gastbeitrag, verfasst am 11.7.2013 von Florian Seikel (IDIH)

„E-Commerce in Schweden wächst weiterhin stark an. Auch lassen sich in Schweden sortimentsabhängig um bis zu 60% höhere Verkaufspreise als in Deutschland erzielen. Gleichzeitig ist der internationale Handel für die Exportnation Deutschland seit Jahrzehnten das Fundament wirtschaftlicher Stärke. Globalisierung ist also "Business as usual". 

Doch obwohl Deutschland Exportnation ist, nutzen deutsche Online-Versender noch viel zu selten ihre Stärken, um im Ausland zu expandieren. Der, gemeinsam von Salesupply und shopanbieter.de initiierte und mit WEBSALE und SoQuero veröffentlichte, internationale Preisindex, belegt anhand exemplarisch ausgewählter Produkte die vorhandenen und mitunter erheblichen Unterschiede in den europäischen Märkten.

So erzielen bei zwei untersuchten Produkten aus dem Haushaltsbereich beide Artikel in Schweden einen um 60 % höheren Verkaufswert bei gleichen oder sogar niedrigeren Marketingkosten. Daraus ergibt sich für die untersuchten Produkte eine um bis zu 70 % niedrigere Kosten-Umsatz-Relation (KUR). Somit ist das skandinavische Land für jeden Händler dieses Sortiments ein höchst interessanter und lukrativer Zielmarkt.“

Dies schrieb Peter Höschl in einem Artikel auf Shopanbieter.de im Juni 2013.

Aus diesen Gründen ist die Study Tour Stockholm, die das IDIH mit seinen Partnern bvh, Klarna und Salesupply durchführt, unglaublich aktuell und sehr beliebt. Da noch einige wenige Plätze frei sind, präsentieren wir Ihnen hier die aktuelle Agenda der Reise:

Agenda / Timing

18. September 2013 (abends):

Anreise und Abendessen. Die Teilnehmer lernen sich kennen.

19. September 2013:

Besichtigung von vier Unternehmen, Austausch mit den Gründern der Firmen
8:30- 10.30 Uhr Klarna HQ Stockholm,
11.00-12.30 Uhr FYNDIQ
13.00-14.30 Uhr Wrapp
15.00- ca. 17.00 MyFC
Abendveranstaltung, der Abend klingt mit einer Kneipentour aus.

20. September 2013:

Besichtigung von zwei Unternehmen, Austausch mit den Gründern der Firmen
9.00-10.30 Uhr JDome
11.00- ca. 13.00 Uhr Mutewatch

Nach dem Lunch Stadtrundfahrt & Abreise, individuelle Verlängerung des Aufenthalts.

Kostenbeitrag

1.190 EUR (regulär)

990 EUR (Ermäßigung für Mitglieder der Kooperationspartner bzw. Frühbucherrabatt bis zum 15.07.2013)

Anmeldung

Anmeldungen sind über die IDIH-Homepage (http://www.idih.de/veranstaltungen/idih-studienreise-europ%C3%A4ische-start-branche) oder direkt über Florian Seikel (E-Mail: Florian.Seikel@idih.de, Tel.:+49 (0)162-2561001) möglich. Herr Seikel steht Ihnen auch gerne für weitere Informationen und zur Beantwortung jeglicher Fragen zur Verfügung.

Anmeldeschluss 15.08.2013

Dem Veranstalter bleiben organisatorische Änderungen vorbehalten.

Allgemeine Hinweise

http://online.wsj.com/article/SB10001424127887324659404578498961600717902.html?mod=wsj_streaming_stream#

http://pandodaily.com/2012/11/20/why-tiny-stockholm-has-the-most-stunning-startup-ecosystem-since-tel-aviv/

http://www.wired.co.uk/magazine/archive/2012/09/european-startups/stockholm

http://startuplocation.com/stockholm

http://www.shopanbieter.de/kanal/internationalisierungLandingpage.php

Sebastian SchulzPermalinkKommentare 0
Tags: schweden, e-commerce, reise, studienreise
Views: 578

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Gibt es ein Leben nach Amazon?

verfasst von Martin Groß-Albenhausen am 28.06.2013
Marktentwicklung von Amazon gemäß bvh-TNS-Umfrage seit 2006. Angegeben sind die prozentualen Nennungen von Amazon und anderen großen Versand- und Online-Anbietern als Einkaufsort innerhalb der Befragungsperiode.

Was für viele Einzelhändler „das Internet“, ist für viele Shopbetreiber Amazon. Umsätze gravitieren in Richtung des weltgrößten Onlinehändlers, der scheinbar alles richtig macht. Jede Innovation, ob Marktplatz oder Services, steigert die Anziehungskraft. Und die Grafik oben zeigt genau diesen Effekt, der schon viel früher eingesetzt hat, als er von vielen wahrgenommen wurde: Ich habe aus unseren Umfragen hier nachgezeichnet, wie oft Amazon und andere Top10 Onlinehändler als Kaufort genannt wurden, über alle Warengruppen hinweg. (Zalando ist zu jung, um hier aufzutauchen, deshalb habe ich sie um der Kontinuität willen nicht ab 2010 hinzugefügt.)

Wohlgemerkt, wir erheben keine Stichtagszahlen, sondern befragen kontinuierlich das ganze Jahr über. Und wir können damit auch zeigen, wie Amazon seit 2006 Kategorie um Kategorie nicht ein, sondern DER Universalversender in Deutschland geworden ist. Die zweite Grafik zeigt, wie fast in jeder Kategorie nach anfänglich linearem Wachstum eine exponentielle Steigerung erfolgt.

Die Graphen zeigen, wie Amazon in immer mehr Kategorien für immer mehr Versandkunden zu einem Einkaufort geworden ist.

Das gilt übrigens auch für Mode, wo Amazon noch ganz am Anfang steht. Der Konzern ist denkbar pragmatisch – wenn es für die Skalierung des Modeangebots andere Werbeformate braucht, dann ist es eben so. Kein Wunder, dass inzwischen regelmäßig Mode-Flyer gedruckt werden.

Diese Zahlen sind in der aktuellen Debatte um selektiven Vertrieb einerseits, Bestpreis-Verpflichtungen andererseits von großer Bedeutung. Unsere Quartalszahlen zeigen, dass von allen reinen Online-Umsätzen ein wesentlicher Teil auf „Plattformen“ entfällt und eben nicht auf einzelne Pureplayer Onlineshops. Damit unterstreichen unsere Befragungen den Effekt, den Alexander Graf auf kassenzone.de immer wieder beschrieben hat: die „Marktplatzisierung“ des Onlinehandels, die mit Shopware einerseits und dem angeschlossenen Dropshipping-Konzept Bepado andererseits eine systemische Lösung gefunden hat. Relevanz durch Sortimentstiefe und auch größtmögliche Breite in der Nische.

So weit so gut oder schlecht. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass es bald kein Leben mehr außerhalb von Amazon geben kann.

Aber dann ist mir die letzte Zeile unserer Befragungen aufgefallen. Wir lassen uns im Rahmen der Umfrage auch immer die Namen der Shops nennen, in denen der letzte Kauf stattgefunden hat. Dadurch können wir schöne und ausgesprochen detaillierte Hitlisten von Marktdurchdringungen einzelner Anbieter bis auf die Kategorie-Ebene abbilden.

Im steilen Wachstum der "sonstigen" Händler zeigt sich der Online-Gründerboom. Der Trend setzt sich 2013 weiter wachsend fort. Es ist der Longtail des E-Commerce.

Es gibt eine einzige Nennung, die NOCH STEILER anwächst als Amazon:

„Sonstige“

Die Sonstigen sind diejenigen Händler, die per se zu selten genannt werden, um noch auf der Liste aufzutauchen. In Summe aber ist heute das Vertrauen der Konsumenten so weit, dass auch kleinere Shops für mehr als jeden dritten Onlineeinkauf genannt werden. Das sind dann übrigens häufig Shops, bei denen unsere Prüfungen zeigen, dass sie auf Plattformen wie Rakuten laufen, aber tatsächlich als eigenständige Händler wahrgenommen werden. Happy Commerce in der Praxis, um mit Hiroshi Mikitani zu sprechen.

Die Grafik ist, genau genommen, nicht mehr als eine Wasserstandsmeldung aus dem Mahlstrom, der gerade den Einzelhandel umwälzt. Wer früher mal Top-Anbieter war, ist in der Bedeutung am Markt bald nur noch ein relativ kleines Licht – verglichen mit Amazon überhaupt, aber auch mit anderen Newcomern und Online-Categorykillern in anderen Kategorien. Der Mittelstand existiert zwar noch, aber die ehemals mittelgroßen Unternehmen werden auf der einen Seite von den Amazon und Zalando, Zooplus, Reuter, auf der anderen Seite von vielen kleinen Händlern in die Zange genommen.

Die Folgerung lautet aber auch, dass die stationären Händler auf die Kraft ihrer „Marke“, die im Straßenbild bekannt ist, nicht allzu viel geben dürfen. Dem Kunden ist die Marke im Web egal – das Angebot muss stimmen. Die dgroup macht völlig zurecht den Unterschied zwischen „Best Effort“ und „Best in Class“. Die lauwarmen Multichannel-Versuche der Vergangenheit, weil man sich nicht an die Prozesse herantraut, sind ersteres. Geldverschwendung. Oder sagen wir mal: Mitlaufen, aber eben auf niedrigstem Niveau, während die Kernumsätze erodieren.

Um den Sprung aus den „Sonstigen“ in die Relevanz zu schaffen, sind entschiedene Investitionen nötig. Sonst droht tatsächlich die Konsolidierung auf allen Kanälen, weil die stationären Umsätze nicht mehr hinreichen, die Onlineumsätze noch nicht und auf Sicht auch die Rückgänge nicht kompensieren können.

Darum geht es auf unserem „etailment Summit 2.013“ um die Prozesse, die aufgrund und mithilfe des Internet umgestaltet werden müssen. Seien Sie vom 5.-7. November in Berlin dabei!

Martin Gross-AlbenhausenPermalinkKommentare 2
Tags: marktanteile, e-commerce, marktplätze, plattform-commerce, onlinehandel
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bvh-Index der Versender und Dienstleister - Die Stimmung für Juli 2013

verfasst am 24.06.2013 von Christin Schmidt

Auch in diesem Monat hat der bvh seine Mitglieder (Versender) und Preferred Business Partner (Dienstleister) getrennt voneinander nach der Einschätzung zur wirtschaftlichen Lage ihres Unternehmens im Hinblick auf den Folgemonat befragt. Die angegebenen Einschätzungen werden nummerisch benotet. Dabei stehen folgende Erwartungshaltungen zur Wahl: „besser“, „gleichbleibend“ oder „schlechter“.

Wie schätzen die Versender und Dienstleister die wirtschaftliche Lage für den Juli 2013 ein:

Versender: 0,21 (Vormonat: 0,47)

Dienstleister: 0,32 (Vormonat 0,25)

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: bvh-index, stimmung im e-commerce
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