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Community – Weil der Mensch Gemeinschaft braucht

verfasst am 12.09.2012 von Stefan Voigt


Ob analog oder digital, der Mensch war schon immer auf der Suche nach Austausch, Unterstützung und Zugehörigkeit. Gemäß dem Spruch – Freunde kann man sich aussuchen, Familie nicht – sucht sich der Mensch stets die Gemeinschaft, die zu seinen Werten und Interessen passt. Gemeinschaft nimmt aber nicht nur im analogen zwischenmenschlichen Leben eine wichtige Rolle ein, sondern ist auch in der digitalen Welt des Internets in Form von Communities nicht mehr wegzudenken. Im Internet wimmelt es an Communities aller Couleur. Gleichgesinnte suchen und finden sich in Foren oder auf Social-Media-Plattformen. Geographische Distanzen spielen nur noch eine untergeordnete Rolle, denn identische Interessen verbinden mehr als räumliche Nähe. Paradoxerweise sind es oftmals gerade die Communities im weltweiten Netz, über die sich Geistesverwandte mit gleicher Postleitzahl kennenlernen.

Digitale Gemeinschaften dienen nicht nur dem zwischenmenschlichen Kontakt, sondern erfüllen grundlegende Gesellschaftsfunktionen wie sozialen Halt, gesellschaftliche Partizipation und Mitbestimmung. Dabei bestimmt der User selbst, mit was, wie und wo er sich engagieren will. Communities sind mal ein öffentlicher „Show-Room“ und mal eine undurchsichtige „Black-Box“. Die Gestaltungsform ist dabei stark von den Aufgaben und Anliegen abhängig, die von einer Online-Gemeinschaft verfolgt werden. Es liegt auf der Hand, dass Romeos Suche nach Julia anders gehandhabt wird als der neuste Klatsch & Tratsch über die aktuellen Prêt-à-porter-Kollektionen.

Hinter dem Trend Community versteckt sich aber mehr als die bloße Nutzung von Social-Networks. Vieles ist bereits bekannt! Beispielsweise erfreuen sich im Interaktiven Handel Club Concepts steigender Beliebtheit. Exklusivität und Vorteile gegenüber Nicht-Mitgliedern bilden die Basis für Konzepte wie die der Online-Shopping-Plattformen „brand4friends“ oder „vente-privee“, die ihren Mitgliedern Markenprodukte zu stark reduzierten Preisen anbieten. Diese Konzepte bedienen sich oft einer „By-Invitation-Only-Strategie“, um die Zugehörigkeit für den Konsumenten noch reizvoller zu gestalten und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Es finden sich immer wieder grandiose Ideen, die in Form von Communities umgesetzt werden. Ein sympathisches Beispiel für eine Community of Interest stellt das in Wismar ansässige StartUp „BringWasMit.de“ dar. Dabei handelt es sich um einen Online-Marktplatz, auf dem sich Menschen vernetzten können, um sich aus dem Ausland ihre Lieblingsprodukte mitbringen zu lassen. Die Community vernetzt das Reiseziel anderer Menschen mit dem so heiß vermissten Mitbringsel fremder Destinationen. Mit dem Einbezug der Community können bestehende Grenzen durchbrochen und neuartige Verknüpfungspunkte geschaffen werden. Es gelingt auf eine einzigartige Weise, Wünsche und Interessen verschiedener Menschen an verschiedenen Orten zu erfüllen.  

Connected Experience, Crowdfunding, Life Sharing und Third Places sind weitere von vielen anderen Community-Trends, die es im World Wide Web zu entdecken gilt. Community ist im analogen Leben und in der digitalen Welt ein Dauerbrenner, denn der Mensch ist in seinem Wesen auf Gemeinschaft angewiesen. Einen weiterführenden Einblick in die Thematik und andere spannende Trends erwarten Sie im bvh-Trendbook 2012/2013. Sie haben noch nicht das neue Trendbook?

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Stefan VoigtPermalinkKommentare 0
Tags: e-commerce, community, e-commerce-trends, bvh-trendbook 2012/2013
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Attention Economy – Der Name ist Programm

verfasst am 29.08.2012 Stefan Voigt


Wer heutzutage Aufmerksamkeit in einer von Reizen überfluteten Alltagswelt erwartet, braucht originelle Marketingkonzepte mit Relevanz und Mehrwert. Ohne Frage, aufmerksamkeitserregende Marketingstrategien sind Gold wert. Schließlich geht es darum, mit seinen Produkten und Dienstleistungen Gesprächsthema zu sein, in Erinnerung zu bleiben und Interesse zu wecken. Allerdings klingt das banaler, als es in Wirklichkeit ist. Kreativität gepaart mit Innovation schafft Abhilfe. Das alles bietet der Trend Attention Economy.

Hinter der Bezeichnung Attention Economy verbirgt sich eine breite Palette von Marketingkonzepten, in deren Mittelpunkt das Thema Aufmerksamkeit steht. Viele Wege führen zum Ziel, um die Aufmerksamkeit in den Köpfen der Menschen zu erlangen. Probate Mittel zielen auf Emotionen, Beteiligung und Nutzenmaximierung potentieller Kunden. Werbebotschaften sollen daher smart, unterhaltsam und interaktiv sein, um lange im Gedächtnis des Publikums zu verweilen. 

Marketingkonzepte die der Attention Economy entspringen sind längst in der Öffentlichkeit angekommen und erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit. Vor allem das Guerilla Marketing konnte in urbanen Räumen Schlagzeilen machen, da es Aufsehen erregt und oft an der Grenze der Legalität stattfindet. Attention Economy ist aber mehr. Obwohl Laien mit Begriffen wie Blow-Up-Kampagnen oder Artvertising wenig anfangen können sind deren Inhalte längst Teil des Alltags. Schließlich kennt fast jeder die überdimensionalen Plakatwerbungen an Hochhäusern oder Werbeformen die durch künstlerischen und kreativen Gehalt Interesse erzeugen. Einen echten Mehrwert für den Kunden generieren Werbebotschaften, die als Dienstleistungen konzipiert werden. Das Zauberwort heißt „Advertising As A Service“. „Advertising As A Service“ bietet dem User ein Café mit Internetzugang, einen Online-Stadtplan, der dabei hilft, gute Restaurants zu finden, oder eine interaktive Werbung, welche die Zeit an der Bushaltestelle durch ein Handygame vertreibt. Werbung avanciert zum Service und vereinfacht durch Kontextrelevanz den Alltag der Kunden. 

Active Engagement, Adperformance, Ambient Media und Sensation Marketing sind weitere von vielen anderen Marketingstrategien, die es im Rahmen der Attention Economy zu entdecken gilt. Der Trend ist interessant und wird es bleiben, denn Kreativität kennt keine Grenzen. Sind Sie aufmerksam geworden?

Einen vertieften Einblick in die Thematik und spannende weitere Trends erwarten Sie im bvh Trendbook 2012/2013.Sie haben noch nicht das neue Trendbook?

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Stefan VoigtPermalinkKommentare 0
Tags: attention economy, bvh-trendbook, e-commerce- trends, marketing
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Das neue bvh-Trendbook 2012/2013 ist da – Ein spannender Ausflug in die Welt des Interaktiven Handels von morgen

verfasst am 19.07.2012 von Christin Schmidt


Heute stellt der bvh sein erstmalig erschienenes bvh-Trendbook 2012/2013 vor. 

Der Interaktive Handel, d.h. der Online- und Versandhandel, spielt eine tragende Rolle für die Zukunft des gesamten Einzelhandels. Dafür spricht nicht nur das kontinuierliche Wachstum der Branche sondern vorallem spannende Innovationen, die die Interaktiven Händler im gefühlten Minutentakt präsentieren.

Das vorliegende bvh Trendbook 2012/2013, welches in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Unternehmen Trendone entstanden ist, zeigt für alle Interessierten Möglichkeiten auf, die in der Zukunft des Interaktiven Handels liegen. 

Das Besonder am Trendbook ist, dass es nicht nur für Branchenkenner und Experten sondern gerade auch für alle Verbraucher, die täglich im Netz surfen und neugierig sind, was der Online- und Versandhandel in Zukunft für sie bereit hält, als perfekte Nachschlagewerk funktioniert.

Ein spannendes Kapitel stellt auch die bvh Trend-Lounge im Mittelteil des Buches dar. Dort stellen sich 10 zukunftsorientierte Unternehmen vor. In kurzweiligen Interviews berichten Entscheidungsträger der Branche, welche wegweisenden Schritte ihre Unternehmen in Richtung Zukunft gehen. Damit gewähren sie dem Leser auch einen sehr persönlichen Einblick in ihre Firmenphilosophie. 

Der bvh dankt noch einmal herzlich Bernhard Unternehmensberatung, Creditreform Boniversum, Deutsche Post DHL, e-velopment, Hermes Logistik, LIQIUDA Inkasso, MAC IT-Solutions, Meyle+Müller, SCHUFA Holding und Universum Group für ihre inhaltliche Unterstützung. 

Diese Themenkomplexe werden im bvh-Trendbook 2012/2013 detailliert beleuchtet: 

Attention economy --- Community --- Convergence --- Game on --- Healthstyle --- Homing --- Individualisation --- Sustainability --- Timeless time --- Virtualisation --- Youmocracy.

Das Buch ist ab sofort für 29.90 € unter www.bvh-trendbook.de  erhältlich. Weiterhin kann man es ebenfalls in Kürze unter folgender ISBN im Handel erwerben: ISBN 978-3-8442-1805-3.

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: bvh-trendbook, interaktiver handel, e-commerce-trends
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Trifft analog auch in der Schweiz zu
27.09.2012 10:43
Frau
25.09.2012 14:55
Der Schatten über Berlin
21.09.2012 14:41
Danke für den Hinweis
07.09.2012 10:56

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