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Berliner Konjunkturbericht - Interaktiver Handel Fehlanzeige?

verfasst am 12.06.2013 von Christoph Wenk-Fischer

Immer wenn er kommt, stelle ich ihn vor: Den "Konjunkturbericht  Zur wirtschaftlichen Lage in Berlin". Aktuell habe ich jetzt, am 11. Juni den Bericht für das I. Quartal 2013 erhalten.

Eines vorweg: Wie ich schon früher bemängelt habe, weist er die Zahlen des Interaktiven Handels oder des E-Commerce nicht dezidiert aus. Das ist meines Erachtens in der "Start Up-Hauptstadt" Berlin, in der aber auch ein milliardenschweres E-Commerce-Unternehmen seinen Sitz hat, sonderbar. Gut, dass man unserer aktuellen B2C-Händlerbefragung "Die Wirtschaftslage im deutschen Interaktiven Handel B2C 2012/2013", die wir zusammen mit unserem Partner Boniversum durchgeführt und vorgestellt haben, auch regionale Einschätzungen zum Interaktiven Handel entnehmen kann.

Aber hier kann ich nur etwas zu den Einzelhandelszahlen insgesamt, in denen die E-Commerce-Umsätze enthalten sein sollten, schreiben:

Berlin verzeichnete im ersten Quartal danach eine Umsatzsteigerung von 0,6 % preissteigerungsbereinigt. Im Vergleich zu den bundesweiten Zahlen von minus 0,9 % besteht also eine Differenz von plus 1,5 %. Seit 2010 ist in Berlin eine kontinuierliche Steigerung im jeweiligen Vorjahresvergleich der Quartale zu erkennen.

Aber: Wo wären wir ohne den Wachstumsmotor E-Commerce? Das lässt sich unseren Quartalszahlen der "Studie Interaktiver Handel in Deutschland 2013"  für I/2013 entnehmen.

Christoph Wenk-FischerPermalinkKommentare 0
Tags: wirtschaftliche lage, berlin, erstes quartal, q 1, interaktiver handel, e-commerce
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Familienfeier oder Gipfeltreffen?

verfasst von Martin Groß-Albenhausen am 24. Mai 2013

Es ist regelmäßig Mode, über „deutsche Sonderwege“ zu diskutieren. In unserer Branche ist sicher die Leidenschaft der Diskussion über Multichannel oder Pureplay als „richtige“ Strategie für den Handel der Zukunft so eine Debatte, über die außenstehende Beobachter vermutlich etwas verwundert den Kopf schütteln.

Fakt ist aber: Gerade diese Diskussion zeigt, dass unsere Branche nicht mehr in den Kulissen agiert – die „Versandhändler“ stehen im Rampenlicht. Der „Versandhandel“ online, via TV oder Katalog ist vom Rand ins Zentrum des Einzelhandels gerückt. Berufsbilder ändern sich, die Rollen von Herstellern, Händlern und Kunden werden neu definiert. Stadtplaner entwickeln Szenarien für neue Innenstädte. Kommunen spekulieren auf die Ansiedlung dezentraler Logistikzentren für schnellere Lieferservices. Zugleich entbrennt in Europa ein Streit um Steuervorteile für global agierende Onlinehändler und eine Datenschutzdebatte, die jedes Augenmaß zu verlieren droht.

Als Branchenverband sind wir von Frankfurt nach Berlin gezogen, um die Bedingungen und Prozesse zu gestalten, die der Interaktive Handel braucht. Für uns war klar, dass wir ein Forum benötigen – und Partner für eine neue Konferenz, die mehr ist als die jährliche „Familienfeier“ des Versandhandels:

Der etailment Summit – das Gipfeltreffen des neuen Handels.

In Berlin können wir am 6. und 7. November eine Konferenz gestalten, die gesellschaftliche Veränderungen reflektiert und mit allen Beteiligten die nötigen Weichenstellungen diskutiert, um eine starke, mittelständisch geprägte Handelslandschaft zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Wir haben fünf zentrale Themenfelder ausgewählt, in denen sich die neuen Wertschöpfungsmodelle des Handels stark verändern.

e-Retail: Relevanz durch Sortimentstiefe online und Profilbildung offline - diese Faktoren des Handelserfolgs widersprechen einer vereinfachenden Multichannel-Denke. Die Einbindung von Onlineshop und Mobile Commerce in stationäre Aktivitäten (und umgekehrt) verändert die Geschäftsprozesse vom Einkauf bis zur Logistik und verlangt effiziente Verknüpfung von kanalspezifischen Daten an jedem „Point of Sale“. Das heißt aber nicht, dass jeder Händler einen Onlineshop integrieren muss oder könnte. Es wird spannende, unique Inszenierungen reduzierter Sortimente auf stationären Flächen geben, und hochemotionale Vertriebsmodelle rein im Internet. Dahinter verbergen sich ganz eigene Prozessketten, die verhindern werden, dass am Ende nur noch Marktplätze und Flagships die Straßen kennzeichnen. Wie verkauft der Handel morgen?

e-Brands: Der Zugang zu Marken einerseits, die Vertikalisierung von Händlern andererseits stehen im Spannungsfeld mit direktem Verkauf der Hersteller oder selektivem Ausschluss von Vertriebskanälen durch die Major Brands. Hier steht die komplette Organisation von Einkaufsprozessen in Frage. Das merken nicht zuletzt die Verbundgruppen, die in einigen Kategorien – noch – Gatekeeper-Funktionen für den Onlinehandel ausüben. Angesichts ihrer Bedeutung im stationären Handel kommt ihnen auch für den „New Commerce“ potentiell eine viel wichtigere Rolle zu, als sie heute im Internet spielen. Was kommt nach dem Erfolgsmodell „Category Management“?

e-Services: Der Versandhandel schien der Meister des Kundenservice. Heute gilt Amazon als Benchmark. Kundenkonto, Bezahlverfahren, Bestellverarbeitung, Zustellung, Retoure – eingespielte Prozesse können sich heute als Hemmschuh erweisen. Zugleich bietet das Internet eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, Mehrwert-Dienstleistungen mit anzubieten und so das Angebot zu differenzieren. Sind individuelle Leistungsbündel aus Waren und Services die Antwort auf die Transparenz der Märkte? Liegt darin vielleicht eine der großen Chancen für stationäre Händler, die solche Services als differenzierenden Mehrwert via Internet ausspielen können? Wenn das so ist – wie antworten die reinen Onlinehändler darauf?

e-Customer: Hybrid oder multioptional, smart oder mobil – Etiketten für den Kunden der Zukunft gibt es genug. Die Beschreibungen, die der Handel für seine jeweiligen Kunden vornehmen kann, werden immer feiner und erlauben – Big Data – eine immer stärker seinen Neigungen entsprechende Ausgestaltung von Vertriebswegen und Werbung. Was darf der Händler über seine Kunden künftig wissen? Wie sensibel oder selbstbewusst ist der Konsument heute wirklich?

e-Future: Onlinehandel ist Einzelhandel ist regional und zugleich grenzenlos. Wir stehen erst ganz am Anfang einer Umgestaltung, die neue Städte, neuen Verkehr, neues Lernen und – hoffentlich – auch neue Verwaltung mit sich bringt. Welche Kompetenzen braucht der Händler morgen? Wo findet er noch qualifizierte Mitarbeiter? Welche Herausforderungen muss seine IT meistern? Welche Angebote und Vertriebsmodelle können sich in einer „jünger alternden“ Gesellschaft durchsetzen?

Diese Fragen kann man nicht in einem Schaulaufen aktueller Lösungen beantworten. Wir freuen uns, dass wir für den etailment Summit einen einzigartigen Mix von Unternehmern und Startups, Investoren und Politikern gewinnen konnten. Impulsvorträge sind immer nur der Anlass für Dialoge und Gespräche, in denen wir den relevanten Partnern aus Parteien, Gewerkschaften und Institutionen die Chancen des Interaktiven Handels aufzeigen können.

Eine dynamische Branche braucht eine Leuchtturm-Veranstaltung

Ich erinnere mich an die Entstehung des „Versandhandelskongresses“, den ich über Jahre entwickeln durfte – damals war die „Katalogbranche“ eine durch ihre besonderen Werbewege und Fulfillmentprozesse zusammengeschweißte Gemeinschaft. 5 Prozent des Einzelhandels. Heute sind es „erst“ doppelt so viel. Aber in einigen Warenkategorien sind es 20, 30 Prozent und mehr.

Nicht das Herz des Versandhandels schlägt online, sondern die Zukunft des Einzelhandels ist interaktiv. Ich freue mich, wenn möglichst viele diesen Weg mit uns gehen. Wer dabei sein möchte: Hier geht es zur Anmeldung!

Martin Gross-AlbenhausenPermalinkKommentare 0
Tags: etailment-summit, multichannel, berlin, e-commerce
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Potential der E-Commerce Branche erkannt - erste IHK´s etablieren den "E-Commerce Manager"

verfasst am 03.04.2013 von Christin Schmidt

In der Debatte um die E-Commerce Hauptstädte gibt es bisher keinen klaren Gewinner. Dass es sich bei den Städten Berlin, Hamburg und München aber um heiße Favoriten handelt, belegt nun ein weiterer Indikator.

Die Handelskammern der drei E-Commerce-Hochburgen Berlin, Hamburg und München sowie der Städte Potsdam und Augsburg bieten seit Kurzem den Zertifikatslehrgang „E-Commerce-Manager (IHK)“ an.

Die Ausbildung richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen sowie deren Mitarbeiter mit der Ausrichtung auf B2C-Handel. Besonders interessant ist das Trainingskonzept aber auch für die Kreativwirtschaft und Existenzgründer.

Die Teilnehmer erhalten in 90 LStd. in 5 Modulen die nötigen Kenntnisse, um mit einem soliden Grundwissen in das schnelle E-Commerce-Business einzusteigen.

Die Module setzen sich folgendermaßen zusammen:

Die Inhalte der einzelnen Komponenten können sich durchaus sehen lassen, allerdings genügt die reine Theorie natürlich nicht, um sich eine Vorstellung über die E-Commerce-Branche zu verschaffen – gerade wenn wenige Vorkenntnisse vorhanden sind.

Darüber waren sich die Experten bei der Entwicklung der Ausbildung augenscheinlich auch im Klaren. Das Trainingskonzept lebt daher von vielen Best-Practice Beispielen und der auf den Modulen aufbauenden Projektarbeit, bei der jeder Teilnehmer schon während des Lehrganges eine individuelle E-Commerce Strategie für sein Unternehmen oder seine Idee entwickeln soll.

Mit dem hier angebotenen Trainingskonzept setzten die teilnehmenden IHK´s das richtige Signal. Der E-Commerce Anteil am deutschen Einzelhandel legt kontinuierlich zu. Bei der aktuellen Marktentwicklung liegt auf der Hand, dass es nicht mehr genügt, nur einen Verkaufskanal zu bedienen. Stattdessen sollten weitere Kanäle hinzugewonnen werden, um dem Kunden den höchstmöglichen Komfort bieten zu können.

Spannend am hier angebotenen Konzept ist aber besonders - und dafür gibt es ganz klar einen Daumen nach oben – dass es nicht nur Anbieter aus dem stationären Handel anspricht sondern auch junge und noch handelsunerfahrene Unternehmer, die schon morgen ein interessantes Start-up auf den Markt bringen könnten. Der Mix der Teilnehmer ergibt gerade in Zeiten des Multi-Channel spannende Synergieeffekte. Weiterhin wird mit diesem Trainingskonzept nicht nur eine Perspektive für die Weiterbildung geschaffen, sondern mittel- bis langfristig auch der richtige Kurs für den Ausbildungssektor eingeschlagen. Der bvh setzt sich für die Etablierung eines Lehrberufes für die Online-Branche ein und steht mit dem DIHK dazu schon seit Längerem in engem Austausch.

 

Weitere Informationen zu Trainigskonzept finden Sie auch unter:

http://www.dihk-bildungs-gmbh.de/weiterbildung/zertifikatslehrgaenge/

 

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: e-commerce manager ihk, ihk berlin, ihk hamburg, ihk münchen
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