Der bvh und der Fraunhofer Verbund IuK laden zum E-Commerce Tag am 14./15. November 2012 in Berlin ein

verfasst am 29.10.2012 von Christin Schmidt


Die jüngst durch den bvh ermittelten Zahlen zum deutschen E-Commerce sind besser denn je. Entwicklungen wie Zeitfensterzustellung und Same-Day-Delivery lassen auf noch stärkere Zuwächse in naher Zukunft hoffen. Die voranschreitende Verzahnung mit dem stationären Handel verbessert die Lage zusätzlich. E-Commerce ist im Alltag angekommen und wird durch die Konsumenten ganz selbstverständlich genutzt. Der E-Commerce Tag trägt dem Rechnung, indem er versucht die drängendsten Fragen der Händler zu beantworten.

Am Vorabend stehen die kommenden Entwicklungen bei Google Shopping im Fokus. Die Referenten (Products Up, channeladvisor, intelli Ad) klären auf, was auf die deutschen Interaktiven Händler zukommt und erläutern Möglichkeiten, um optimal darauf zu reagieren. Am zweiten Tag, dem eigentlichen E-Commerce Tag, erwarten Sie Vorträge zu folgenden 3 Themenblöcken:

Zukünftige Entwicklungen im E-Commerce/Multichannel

Usability-Studie des Siegfried Vögele Instituts

Trends & Best Practices im Cross Channel durch Sapient Nitro

Innovatives Smart TV vom Fraunhofer FOKUS

Juristische E-Commerce-Themen für Praktiker

Button-Lösung, Widerrufsrecht etc. präsentiert von Trusted Shops

SEPA dargestellt durch den Deutschen Sparkassen- und Giroverband

Digital Watermarks zum Schutz Digitaler Medien vom Fraunhofer SIT

Neuigkeiten im E-Marketing

Bing & Yahoo SEM von Microsoft

Effektives eMarketing aus der Sicht von Adobe

Integriertes SEO von nexum

Erstmalig wird der E-Commerce Tag in Kooperation mit dem Fraunhofer Verbund IuK ausgerichtet. Wir versprechen uns davon einen noch tieferen Einblick in die technischen Entwicklungen von morgen und übermorgen. Durch den Tag führen wird mit Olaf Kolbrück (HORIZONT, etailment) ein absoluter Fachmann im E-Commerce. Der E-Commerce Tag erfreut sich auch dieses Jahr wieder der besonders freundlichen Unterstützung durch Deutsche Post und Adobe, ohne die ein solches Event in diesem Rahmen überhaupt nicht möglich wäre. Verschiedene  Fraunhofer-Institute werden ihre neuesten Exponate im Bereich Cross Channel Commerce ausstellen. Unterziehen Sie vor Ort Ihren Shop einem Usability-Schnelltest durch das Siegfried Vögele Institut und lassen Sie sich überraschen, was eine "Smiling Ice-Machine" von Sapient Nitro zu bieten hat.

Alle Informationen zur Veranstaltung und das Tagesprogramm finden Sie unter http://de.amiando.com/bvh-E-Commerce-2012.html.


http://de.amiando.com/bvh-E-Commerce-2012.html

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: e-commerce tag, bvh, e-commerce
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USP, wo ist der verdammte USP???

verfasst von Martin Gross-Albenhausen am 26.10.2012


"Dem E-Commerce stehen Turbulenzen bevor", titelte die französische Wirtschaftszeitung "LesEchos"  am 20. September. Sie berichtete ausführlich über eine Studie der Unternehmensberatung Xerfi-Precepta. Diese hatte typische Wachstumsfaktoren analysiert und festgestellt: Spätestens 2017 wird es für viele Onlineshops eng.

In Frankreich wie in Deutschland steigen die Werbekosten an, während das "natürliche" Marktwachstum mit der immer höheren Online-Verbreitung abnimmt und das verfügbare Einkommen stagniert. Nichts neues, und die Unterschiede etwa im CPC oder den durchschnittlichen Verkaufspreisen innerhalb Europas belegen, dass die Annahme einer "zu teuren" Werbung immer relativ ist. Expansion nach Frankreich kann sich gerade jetzt lohnen!

Dennoch zeigt das jüngst veröffentlichte Ranking des EHI Retail Institutes zu den Top 1000 Onlineshops, dass ein deutliches Wachstum nur bei den ganz großen und den ganz kleinen Händlern zu verzeichnen ist. Dazwischen gibt es eine breite Zone des "Versandhandels-Mittelstands", der stagniert oder sogar rückläufig ist. Und das allein in seinen Online-Umsätzen.

Es gibt anscheinend eine Schwelle, ab der nur mit massivem Invest in die Online-Kompetenz oder das Online-Marketing Wachstum möglich ist. Aber genügt das?

Olaf Rotax von der Hamburger Beratung dilgenZ Group hat gestern auf der "Novoinsight"-Konferenz unseres Preferred Business Partners Novomind nüchtern bilanziert: 80 % der Onlineshops geben dem Kunden keinen einzigen Anlass, dort einzukaufen.

Oder anders gesagt: Keinen USP. 

Auch das ist nun wirklich nichts Neues - nicht im Einzelhandel, und nicht im Versandhandel. Beide Betriebsformen und künftig auch der Onlinehandel funktionieren bis zu einem gewissen Maß auch so. Google & Co. fördern das durch die Produkt-Orientierung, die aber letztlich mehr den Marktplätzen dient als den Händlern.

Der USP, immer der verdammte USP. Aber welcher?

  • Ein guter Preis ist ein USP - aber wie kann der Händler ihn halten, wenn zugleich die Werbekosten steigen und die Strukturvorteile des Onlinehandels dies nicht mehr überkompensieren?
  • Eine Eigenmarke ist ein USP - aber nur, wenn sie für den Kunden "relevant".
  • Knowhow ist ein USP - neben der Markenbekanntheit sicher eines der zentralen Assets von rasch wachsenden Online-Unternehmen. Denn das Knowhow - ob in Marketing oder Produkt oder Logistik - garantiert einen Vorsprung, der vom Kunden wahrgenommen wird. Das Kundenerlebnis wird besser.
  • Ein Prozess ist ein USP - aber vor allem dann, wenn dadurch für den Kunden ein Vorteil entsteht. ASOS ist so ein Beispiel, wo "Marke" - anders als bei Zalando und 7trends - erst viel später wichtig wurde, weil die Geschwindigkeit in der Kollektionsentwicklung von niemandem getoppt werden konnte. Der Style war wichtiger als die Marke, und damit die Marge per se höher.
  • Ein Produkt ist ein USP - und damit wird für viele Händler die Frage der Vertikalisierung oder der Hyperspezialisierung essentiell. Vertikalisierung, weil man dann tatsächlich das Produkt kontrolliert. Oder Hyperspezialisierung, weil man - zumindest temporär - Sortimentsbreite und -tiefe oder aber Sortimentsauswahl durch Sortimentskompetenz ("nur das Beste, das man sonst kaum bekommt") beansprucht.

Ein Onlineshop ist heute eine Commodity, keine Strategie. Er kann nur so gut und umsatzträchtig sein, wie das darin verkörperte und dann auch rücksichtslos entwickelte und unterstützte Geschäftsmodell. Damit ist Multichannel kein Feigenblatt mehr, sondern offenbart schonungsloser als vorher, ob ein Händler ein stabiles Unternehmenskonzept hat oder nicht. Sonst wird er früher oder später (eher früher als später) Opfer der kontinuierlichen Konsolidierung.

Daher: Arbeiten Sie am USP. Natürlich helfen ihnen viele kleine "Jas", die der Kunde ihnen zu ihrer Werbung oder ihrem Onlineshop oder ihrem Produkt gibt. Aber ein USP ist weit mehr - und braucht auch nicht viele Worte. Das zeigt ein Bild, über das ich in meinem Facebook-Stream kürzlich gestolpert bin:


Martin Gross-AlbenhausenPermalinkKommentare 2
Tags: usp, sortiment, frankreich, einzelhandel, multichannel
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24.10.2012
15:19

„Healthstyle“ – Auf der Suche nach der inneren Mitte

verfasst am 24.10.2012 von Stefan Voigt


Ein gesunder Lebensstil ist längst fester Bestandteil des gesellschaftlichen Idealbilds. Die innere Ausgeglichenheit von Körper, Seele und Geist avanciert dabei im wachsenden Maße zum individuellen Projekt. Mit der Suche nach dem inneren Gleichgewicht sind zunehmende Ansprüche an die eigene Gesundheit verbunden. In diesem Kontext spielen Begriffe wie Wohlbefinden, Schönheit, Körperbewusstsein und Lebensfreude eine wichtige Rolle. Healthstyle heißt das Zauberwort, das diese gesellschaftliche Entwicklung beschreibt.

Damit subsumiert sich unter Healthstyle ein breites Spektrum an Themen, die das Leben breiter Bevölkerungsschichten beeinflussen und prägen. Zumindest unterstützt das wachsende Gesundheitsbewusstsein innerhalb der Gesellschaft diesen Eindruck. Unweigerlich wird der ein oder andere an seinen eigenen Alltag denken, dessen Rahmen durch die ausgewogene Mahlzeit am Morgen und den Schlaf auf einer rückenfreundlichen Matratze am Abend bestimmt ist. Healthstyle ist aber mehr als ein ausgewogener Tagesablauf mit all seinen Facetten oder routinierte sportliche Aktivität. Das Phänomen Healthstyle entwickelt sich zunehmend zu einem Konsumgut, das der Selbstdarstellung dient und ein Ausdruck ständiger Selbstoptimierung ist.

Gestern hieß es: „Gesundheit ist die Abwesenheit von Krankheit“ und heute heißt es: „Prävention verhindert Krankheit“. Ganz nach der Losung – An apple a day keeps the doctor away – wird die Suche nach dem eigenen Wohlbefinden zu einem dauerhaften Prozess. Der individuelle Lifestyle wird durch eine gesundheitliche Komponente erweitert und wird zum ganz eigenen Healthstyle, bei dem Vitalität und dauerhafte Jugendlichkeit in den Mittelpunkt rücken.  

Im digitalen Zeitalter sind es besonders die mobile Gesundheitsüberwachung sowie Gesundheitsassistenten, die an Bedeutung gewinnen werden und somit in jeder Lebenslage eine optimale Versorgung und Beratung der eigenen Bedürfnisse ermöglichen. Ein Trend ist E-Health, unter dem das Zusammenspiel von Medizin und Internet untergeordnet wird. Für das Gesundheitswesen ergeben sich daraus strukturelle Veränderungen, welche die Voraussetzungen für das Homemonitoring der Vitalwerte, Online-Diabetes-Tagebücher oder elektronische Patientenakten schaffen. Damit werden gleichermaßen Forderungen nach mehr Transparenz, Selbstständigkeit des Patienten und niedrigere Kosten erfüllt. Gerade für die Interaktion zwischen Patient und Arzt über höhere räumliche Distanzen ergeben sich Potentiale, die vor dem Hintergrund fehlender Landärzte in der Fläche an Relevanz gewinnen werden.

Mit M-Health existiert ein weiterer Trend, der auf technologischen Neuerungen beruht. Das Mobiltelefon ist dabei das zentrale Medium, das mit seiner hohen Funktionalität in Verbindung mit dem Internet ein bedeutender Kanal für Services rund um das Thema Wohlbefinden und Vitalität wird. Applikationen ermöglichen dem Endverbraucher das Real-Time-Monitoring von Gesundheitsdaten und dienen daher besonders der Früherkennung von Krankheitssymptomen. Ebenfalls wird Mobile immer häufiger als Erinnerungssystem für die Medikamenteneinnahme oder den nächsten Zahnarztbesuch verwendet. Im Hinblick auf die wachsende Digitalisierung aller Lebensbereiche und der damit verbundenen Verfügbarkeit des Menschen sind es jene technologischen Neuerungen beim Thema Gesundheit, die Belastungen mindern können und damit eine neue Lebensqualität schaffen. Ein Aspekt der langfristig auf der Suche nach der inneren Ausgeglichenheit helfen kann.    

Neben den technologischen Applikationen existieren Trends wie Alternative Medicine, Anti-Aging, Body Tuning, Life Recharging und Slow Food, die es im Rahmen von Healthstyle zu entdecken gilt. Einen weiterführenden Einblick in die Thematik und andere spannende Trends erwarten Sie im bvh Trendbook 2012/2013.

Sie haben noch nicht das neue Trendbook? Gleich bestellen unter www.bvh-trendbook.de. 

Stefan VoigtPermalinkKommentare 0
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