5. Verpackungsgipfel 2013 in Wiesbaden

Ein Beitrag von Heidrun Dangl, Deutscher Fachverlag GmbH, vom 19.09.2013

Unter dem Motto: Verpackungen, Verkaufen, Marken – Die Verpackung im Spannungsfeld zwischen Hersteller, Handel und Konsument laden führende Verpackungs-Fachmedien des Deutschen Fachverlages, Packreport und Packmittel, gemeinsam mit den Medienpartnern Lebensmittel Zeitung, und Horizont Anfang November 2013 zum 5. Verpackungsgipfel nach Wiesbaden ein.

Namhafte Referenten aus Handel, Industrie und Dienstleistungsunternehmen werden an den beiden Kongresstagen Trends und Tendenzen in der nationalen und internationalen Verpackungsentwicklung vorstellen.

Wie ist der Status quo und die Perspektiven für den Verpackungsmarkt? Wie prägt der Lebensstil Verpackungen? Wie kann der Greifreflex am Point of Sale ausgelöst werden? Ist Markendesign das Verkaufsargument? Welche Kriterien sollte die Verpackung nicht vernachlässigen? Welche Rolle spielt die Verpackung zukünftig am POS im Internet? Was bietet die Technologie für die Verpackung?

In diversen Sessions werden diese und viele weitere Fragen im Mittelpunkt des diesjährigen Deutschen Verpackungsgipfels stehen.

Sichern Sie sich die letzten Plätze zum Spezialpreis.
Weitere Informationen: Heidrun.Dangl@dfv.de / +49 69 7595-2563 und unter www.conferencegroup.de/verpackung13.

 

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: verpackungsgipfel 2013
Views: 114

Konsolidierung ist eine kreative Phase

verfasst von Martin Groß-Albenhausen am 19.9.2013

In einem nachdenklichen Rückblick auf die K5-Konferenz spricht Alexander Graf von mangelnder Euphorie für einen ehemals aufregenden E-Commerce-Markt.  

„In der Tat – die „alten“ Themen wie Shoppingclubs, One Product a Day, CRM-Optimierung taugen nicht mehr für große Visionen von hochmargigen E-Commerce-Modellen. Der Markt ist hart, viel Geld verdienen die allerwenigsten... Jochen Krisch hat in seinem Eingangsvortrag gefragt, wie groß der Onlinehandel noch werden könnte und wer denn sagt, dass der Einzelhandel der (limitierende) Maßstab sein müsse. Nach den Gesprächen frage ich zurück wer denn in diesem Handel überhaupt Geld verdient." 

Ist die Party also vorbei? Willkommen zurück in der Normalität? Oder vielmehr: in der Realität einer durch Vernetzung und Digitalisierung fast schon überflüssigen Handelswelt?

Wenn man 15 Jahre zurück blickt, waren die Margen im Handel schon nicht hoch. Discount und „grüne Wiese“ lagen hinter uns, die Factory Outlet Center und der Einstieg von Wal-Mart in Deutschland beschäftigte den Einzelhandel noch stärker als die Revolution Internet. Das sollte man erwähnen, denn nicht das Internet hat die Vertikalisierung des Handels erfunden, und Wal-Mart hat durch Datenkompetenz (EDI, ECR) seine dominante Stellung im Einzelhandel erworben.

Ich erinnere mich an die glänzenden Augen, mit denen die Verantwortlichen deshalb nach einem Blick auf die GuV von Amazon ihre eigene Werbe-KUR (zurecht) in Frage gestellt haben. Dass Profitabilität in diesem Modell eine gänzlich andere Organisation erfordert, war die harte Erkenntnis, die bis heute jeden Versuch zur finanziellen Kraftprobe macht, ein klassisches Geschäftsmodell digital neu zu erfinden. Ein bisschen E-Commerce anflanschen geht nicht, auch wenn so manche Multichannel-Versuche genau das unterstellen.

Vor bald fünf Jahren stellte Trusted Shops in einer Befragung seiner Mitglieder fest, dass die Werbekosten erstens anstiegen und zweitens oft bereits das Niveau erreichten, das früher im klassischen Versandhandel üblich war. Freilich - bessere Datenkompetenz ermöglicht feineres Targeting, höhere Conversion und damit bessere KUR. Aber dennoch: allein die Vielzahl der Wettbewerber führte und führt zu kontinuierlich steigenden CpOs und CpCs. Dem kann man beikommen – Dirk Lauber (BAUR, octobo) beschreibt die mögliche KUR-Verbesserung durch Site-Engineering in dem exzellenten Sammelband „Digitalisierung des Handels mit ePace“.

Die Optimierung ist die eine Seite. Andererseits: Wenn die Party vorbei ist, fängt die Arbeit an. Denn nichts ist mehr normal im Sinne von „wie immer“ oder „wie früher“, man ist keineswegs zurück, sondern geht vorwärts in eine neue Normalität - und das ist eine spannende, aufregende Nachricht.

 

  • Normal ist, dass Sortiment und Einkauf zentrale Bedeutung für den vertrieblichen Erfolg haben.
  • Normal ist, dass unique Produkte und Prozesse immer dann eine Stärke sind, wenn sie nicht so leicht zu kopieren sind.
  • Normal ist, dass nicht einfach ein additiver Service Bindung erzeugt, sondern ein Service, der einen geldwerten Vorteil für den Anbieter und/oder Empfänger bedeutet - so sehr, dass das Leistungsbündel des Anbieters stärker überzeugt oder bei gleichwertiger Leistung günstiger erbracht werden kann. In einem Fall resultiert ein größerer Nutzen, im andern Fall ein finanzieller Vorteil für den Kunden, der das Angebot verstärkt.

 

Für den Handel heißt das: Die neue Normalität wird darin bestehen, mehr und mehr Prozesse oder Leistungsbausteine durch das Internet besser, effizienter oder näher am Kunden zu erbringen. Hier steckt tatsächlich noch viel Potential.

Das wiederum wird viele der bestehenden Strukturen obsolet machen. Wenn man in dieser Art z.B. die Bedeutung der Verbundgruppen hinterfragt, deren Leistungsbündel zerlegt, dann gibt es auch hier zu viele einzelne Prozesse, die sich effektiver und damit für die Beteiligten werthaltiger darstellen ließen. Oder die Art, wie etwa Payment auf einmal wieder spannend wird: von Kreditierung von Kindern über neue, günstigere Bezahlverfahren an der Haustür bis zu einem auf den Kopf gestellten Ratenzahlungsmodell, das die Bonität des Kunden nicht erst am Checkout ermittelt – und dadurch Upselling befeuert.

Jörg Arndt, Geschäftsführer von Butlers, vertritt dabei einen radikalen Ansatz: Nicht im Vorfeld große Projekte und ROI-Berechnungen erstellen. Sondern begeistern und loslegen. Klingt nach: Träume leben (auch wenn das der Claim von Globetrotter ist). Aber genau so funktioniert vielleicht die neue aufregende Zeit des Handels: Zunächst vom Kunden her eine beeindruckende Leistung entwickeln. Und dann bei Erfolg die Prozesse nachbauen, die ein belastbares Geschäft ausmachen.

Das jedenfalls ist die Vision, die wir auf dem etailment-Summit in Dialogen und interaktiven Bühnenerlebnissen umsetzen. Über den Erfolg mit „Proprietary Experiences“ diskutieren wir am 6. November u.a. mit Jörg Arndt, Michael Börnicke (Kiveda) und Alexander Keck (einfach-machen-lassen.de). Ganz praktisch werden wir am Metasonic-Tisch Prozesse bauen. Und das können die Teilnehmer des Summits danach selbst am Tisch erleben. Jetzt anmelden!

Martin Gross-AlbenhausenPermalinkKommentare 0
Tags: geschäftsprozesse, onlinehandel, etailment summit, k5, konferenz
Views: 284

Stephanie´s Ramblings - Online Impulse Buying Expansion: Flash Sale Idea Moves into a Feature for All Websites?

posted on 18 September 2013 by Stephanie Bogue

This week’s blog was inspired by my desire to get in shape this fall/winter and join a gym.  It is starting to get cold here in Berlin, and what little exercise I did before outside will have to be moved indoors. I conducted online research about the gyms in my neighborhood and asked friends about where they were members.  I read reviews, looked at photos, fitness class schedules and ensured the gyms I was interested in had a sauna (rewards are important for hard workouts).  Just when I thought it would be a great idea to walk out the door and tour my top three gyms, I went to one more website, “Groupon”.  Back in the USA a few years ago, I frequented daily deal websites to scan what new experiences were offered in my hometown and to see if I could get a discounted price on things I already purchased such as the occasional massage or dinner deals at my favorite restaurants.  Here in Berlin, I have not logged on to Groupon once.  On my first go, as luck would have it, the featured deal was a 3-month gym membership for €30.  As I didn´t want to get locked into a contract and this appeared to be a great way to give the gym a trial run, I added this option to the ones I was already considering.  I took a glance at the time ticking away on the deal, I had 2 days left to decide.  Within that same day, I logged back on to Groupon and clicked to purchase.  After that, I got two more friends to buy the same deal.  After all, you need buddies to go to the gym with.  

Impulse Buying

This made me consider how impulse buying has moved online.  Back in February, I conducted a little study with a colleague for a project.  Essentially, we sent out an old impulse buying survey from 1995 to around 30 people to see how they viewed the purchases they made and what kind of buyers they thought they were.  Our main finding was that no one pinned themselves as an impulse buyer.  And, our biggest takeaway from this little study was that we are all liars and impulsive buyers!  Now, shoppers are being tracked through surveillance as you can imagine the empty results impulse buying research yielded when relying on people to be honest about impulse, which is by definition something we as humans have no control over.  Since the days of not so long ago, retailers have invested money into in-store tracking cameras and product placement and this surveillance translates online into heat maps to see where your eyes go first on webpages, what items you click on, and when you abandon your shopping cart.  

Flash-sale websites 

But, flash sale sites and member-only websites made a no nonsense move in 2007 and brought the simple idea of an online impulse buy, plain and simple.  Here is a clock, it is ticking, buy it now or in the next 72 hours or never.  This was the big transition from making the impulsive candy bar purchase while waiting in line at the supermarket to making an impulse purchase in the online world.  The timing was perfect as the economy tanked in 2008 and the desire to save a few bucks was on everyone´s mind.  These companies (Groupon, Living Social, Gilt, Ruelala, etc.) saw extreme growth.  The idea was a huge success.  And, once you get sucked in, make a purchase, and have a pleasant experience, shoppers come back to do it all over again.  Since my gym membership purchase, I think I have been back to Groupon´s website everyday despite my two-year absence. 

New Trend?

Although flash deal websites have struggled on an international level to see the success they saw in the USA and the hype has mellowed out a bit, the main idea of online impulse purchasing is still a good one.  Now, more and more businesses are looking to add this feature to their own website for a higher CTR or to unload overstocked items for a reduced price (read more here).  Why not?  The beauty of the flash deal is that it gets you to purchase now or in the next few days.  For me, the desire for something I want to buy on the internet can die when I log off the page and then forget what and where that thing I wanted so badly was.  Flash sales keep an image burned into my brain and the 2-3 day sale time is just contained enough to keep my short attention span on its toes. My advice however, is to keep flash sales special and deeply discounted.  My fear is that a flash sale will become a regular sale and a regular sale sometimes is not a sale at all really.  So, will we see this trend continue?  Will more online businesses go this route? What does the impulse buyer inside of you think?

Stephanie BoguePermalinkKommentare 0
Tags: marketing, flash sale, members only, impulse buying, impulse purchase
Views: 301

Anmelden

Passwort vergessen.

registrieren

« Oktober 2013»
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      

Letzte Kommentare

Wie immer
24.09.2013 14:11
Danke für den lexikalischen Hinweis
05.09.2013 18:03
Grosses Potential - Für mehr "anfassbaren E-Commerce"
05.09.2013 10:48
Verwirrung
05.09.2013 09:15

Blog rolls

  • Handelskraft
  • kassenzone.dekassenzone.de
  • EtailmentEtailment
  • shopbetreiber-blog.deshopbetreiber-blog.de
  • Exciting CommerceExciting Commerce

Kopieren Sie diesen Link in Ihren RSS Reader

RSS 0.91Posts
RSS 2.0Posts

Meist gelesene Posts

Weihnachtszeit ist DDoS-Zeit
13351 Mal angesehen
21.10.2011 18:39
Herzlich willkommen Martin Groß-Albenhausen! Ciao Sabine!
11949 Mal angesehen
30.08.2011 15:16
Unser bvh-Blog startet
11476 Mal angesehen
25.08.2011 12:02
Datensicherheit bei sozialen Netzwerken wird zum Thema im...
11109 Mal angesehen
20.10.2011 17:26