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Der E-Commerce Report 2013

Ein Beitrag von Jochen Moll, Intershop, vom 25.09.2013

B2B Unternehmen im Online-Handel müssen sich zunehmend an die wandelnden Erwartungen der Kunden, getrieben durch Trends wie die Smartphone-Nutzung, soziale Medien und die Consumerization der IT, anpassen. Wir haben dazu unseren E-Commerce-Report 2013 veröffentlicht.

Alle 400 befragten B2B-Unternehmen waren der Auffassung, dass sich die B2B-Welt schnell entwickelt und sich B2C-Trends in der B2B-Umgebung wiederfinden. 

Einige der Hauptergebnisse finden Sie in der untenstehenden Infografik. Für eine detailliertere Analyse können Sie außerdem hier den kompletten Report herunterladen.

 

Die Studie wurde von Vanson Bourne, einem auf den Bereich Technologie spezialisierten Marktforschungsunternehmen durchgeführt. Dazu befragte das Institut im April und Mai 2013 400 IT- und Business-Entscheider mit einem B2B Fokus und einem Online-Jahresumsatz zwischen einer Million und 100 Millionen GBP.

Einige Branchen wurden gezielt ausgesucht, daher waren 75% der Befragten aus dem Automobil-, Industrie/High-Tech-, Einzelhandels-, Pharma-und Telekommunikationssektor. Die restlichen 25% kamen aus anderen Sektoren. Insgesamt wurden 120 Interviews in den USA und je sechzig Interviews in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Skandinavien bzw. jeweils 40 Interviews in den Beneluxländern durchgeführt. 

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: intershop, jochen moll, e-commerce report 2013, b2b
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Deutsche Post erleichtert internationale Retouren für Onlinehändler

Ein Beitrag von Michael Wenzelburger, Deutsche Post, vom 25.09.2013

E-Commerce Händler in Deutschland dürfen sich seit September über einen neuen Service der Deutschen Post freuen, der die Retoureabwicklung für internationale Sendungen vereinfacht. Die neue Warenretoure Brief International bietet sich vor allem für leichte Sendungen aus dem Ausland mit einem Gewicht bis zu zwei Kilogramm an. Das neue Produkt eignet sich damit ideal für den Versand von Kleidung, CDs, DVDs, Büchern oder Kosmetik. Der Versender fügt dabei das Retourelabel der Originalsendung bei, so dass der Endkunde es bei Bedarf nutzen kann.

25 Postunternehmen in ganz Europa sind in das System eingebunden und stellen ein umfassendes Filialnetz bereit, das Endkunden jederzeit einfach und bequem nutzen können. Versender erleichtern ihren Kunden damit die Kaufentscheidung im internationalen Warenversand.

Die Deutsche Post erweitert mit der Warenretoure Brief International ihr breites Portfolio im Bereich E-Commerce und ergänzt die bewährte DHL Retoure International, die für Sendungen mit Waren bis zu einem Gewicht von 31,5 Kilogramm geeignet ist.

 

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: internationale retouren, onlinehandel, deutsche post, michael wenzelburger
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APONEO startet Berlin Express

Ein Beitrag von Traute Sternberg, APONEO, vom 23.09.2013

Die Veranstaltungsreihe E-Commerce-Hauptstadt Berlin befasste sich mit der nächsten Revolution des Handels

Der neue Trend im E-Commerce ist immer deutlicher zu erkennen: Die Grenzen zwischen On- und Offline-Handel erodieren. Ob Elektronikartikel oder Lebensmittel – der digitale Warenkorb schluckt alles. Auf den Smartphone-Bildschirmen bildet die nächste Revolution des Handels bereits ihre Apps ab: Taggleiche Lieferung, von der Logistikbranche Same Day Delivery genannt. 

Diesem spannenden Themenkreis widmete sich die Veranstaltungsreihe E-Commerce-Hauptstadt Berlin auf einer Podiumsdiskussion am 16. September 2013 im Palais der Kulturbrauerei, zu der die APONEO Deutsche Versandapotheke eingeladen hatte. APONEO hat rund 140.000 Artikel im Angebot, beliefert fast 600.000 Kunden und machte 33 Millionen Umsatz im Jahr 2012.

Jetzt geht das Modell Berlin Express an den Start. Wer bis 12:00 Uhr bestellt, wird noch am gleichen Tag beliefert. Man kann zwischen zwei Zeitfenstern wählen und bekommt die Ware komfortabel ohne zusätzlichen Aufpreis ins Haus geliefert.

Der Firmeninhaber Konstantin Primbas, selbst Gründer im Bereich E-Commerce und ausgestattet mit sieben Jahren Erfahrung im Online-Versandhandel, diskutierte mit Pionieren und Partnern über Gegenwart und Zukunft der Taggleichen Lieferung. Spannend ist vor allem die Frage, wie sich das Kundenverhalten ändern wird. Danilo Frasiak, Geschäftsführer der Cyberport GmbH, berichtete von einer Elektronikkundschaft, die sogar für Fernseher und Waschmaschinen taggleiche Belieferung in Anspruch nimmt. Die Dresdner waren im Jahr 1999 online gestartet. Heute betreibt der Onlinehändler 14 Filialen. „Der Kunde will von uns qualifizierte Beratung und Einkaufserlebnis, der Lieferweg ist ihm ziemlich egal“, beobachtet Frasiak. „Es gibt eine große Dienstleisterbereitschaft in fast allen Regionen, so dass wir in aller Regel drei Stunden Lieferzeit einhalten können.“

Olivier Kanitzky, REWE-Verkaufsleiter Nord/Ost, beobachtet ein wachsendes Interesse am Lieferservice für Lebensmittel in Ballungsgebieten. Dominant seien die kurzfristigen Wünsche. „Wir können keinen besonderen Bestellertyp ausmachen. Beteiligt sind alle Bevölkerungsgruppen.“

Bei der DHL - mit einer anderen Sendungsstruktur - steht die jüngere Klientel obenan. “Berufstätige, die tagsüber nicht zu Hause sind und Familien mit Kindern, die sich gewissermaßen Freizeit erkaufen wollen“, ortet Thomas Königs, Projektleiter same day / Leiter Convenience Logistics, DHL Paket Deutschland, häufig in den Käufergruppen. Ältere Menschen hätten oft noch Vorbehalte, besonders gegen die Bestellung von Lebensmitteln über das Internet. Erfreulich gering sei aber die Retourenquote, gerade auch auf diesem Feld. Es gebe kaum Sendungen, die sich als nicht zustellbar erweisen. „Erkennbar ist, dass die Empfänger immer größeren Wert auf den Lieferkomfort legen. Zeitfenster werden das große Thema der nächsten Jahre sein.“

Allerdings hält die DHL dafür bisher nur in den Abendstunden Angebote bereit. Man arbeite jedoch daran, auch mittags und in weiterer Zukunft sogar in den Morgenstunden Zeitfenster zu eröffnen. Ein Vorhaben, das auch den DHL-Partner APONEO anspornt. Die Apotheker benötigen besonders viel Kreativität, wenn sie an neuen technischen Abläufen tüfteln. „Jede Bestellung muss fachlich bewertet, jede Sendung auf höchste Sicherheit geprüft werden“, sagt Primbas, „und im Zweifelsfall auch mal zurückgehalten werden können. Als Inhaber hafte ich für jeden Fehler persönlich. Also kann ich mir keinen leisten.“

Befragt von Moderator Jochen Kirsch, dem Herausgeber von Exciting Commerce, wies der Versandapotheker darauf hin, dass er mit dem Berlin Express neue Kundengruppen gewinnen will, die vorher in die stationäre Apotheke gegangen sind. Das Projekt haben APONEO und die DHL gemeinsam entwickelt. Es soll auch auf die Belieferung mit rezeptpflichtigen Artikeln ausgedehnt werden. Konstantin Primbas hält sich für jede neue Logistikidee offen: „Wohin die Reise geht, wissen wir noch nicht. Sicher ist nur: Wir sind immer dabei.“

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: aponeo, berlin express, same day delivery, traute sternberg
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