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Josephine 3.0: Wenn die Kuh zweimal klingelt.

verfasst am 05.03.2014 von Josephine Schmitt

Josephine 3.0:

Gebürtig aus Hannover spreche ich das reinste Deutsch und verliere mich in Schachtelsätzen. Ich jedoch bezeichne mich als Bayerin, denn da bin ich auch aufgewachsen, aber sprechen kann ich bayerisch leider nicht oder nur wenig. Genauso, wie die gebürtigen Bayern kein richtiges Hochdeutsch können oder nur wenig, es aber andauernd mit mir sprechen.

Allerdings finde ich, bayerisch ist sowieso der netteste Dialekt, verglichen zu berlinerisch beispielsweise. Im bunten und inspirierenden Berlin lebe ich nun seit mehr als zwei Jahren und genieße mein Dasein. Ich studiere Wirtschaftskommunikation an der HTW Berlin und mache für die nächsten sechs Monate ein Praktikum im Resort PR & Öffentlichkeitsarbeit beim bvh. Auf diesem Blog schreibe ich nun gewollt in Schachtelsätzen und Einschüben – Entschuldigung für die Umstände – über meine Erfahrungen und Eindrücke, als Generation Y-Mitglied, in der virtuellen Welt und die Trends im Digital Movement. Ich freue mich auch über andere Ansichten gegenüber meinen eigenen – schließlich lerne ich ja nie aus – und let the conversations begin! 

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Fresh Food im E-Commerce ist zurzeit in vieler Munde. So auch als vergangene Woche im Rahmen der Internet World 2014, im Münchener Kongresszentrum ICM, der Internet World Business Shop Award 2014 verliehen wurde. Die Jury, zu der auch bvh Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk- Fischer gehörte, ehrte unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte wie Design, Umsetzung, Usability, Performance, Joy of Use und Originalität die herausragendsten Online-Händler im deutschsprachigen Raum.

Zalandovor Glück schreiend, als Gewinner in der Kategorie Best of Show und somit überzeugendster Online-Händler 2014 finde ich nicht sehr überraschend. Auch Cyberport ist nicht von gestern und wurde wegen seiner besonders transparenten Preispolitik und weil man das Richtige findet mit dem Multi-Channel Award geehrt. Als Münchner-Umkreis Kindl mit feiner Nase bin ich schon immer gerne im Ludwig Beck am Rathauseck shoppen gegangen. Der Online Shop des Kaufhauses der Sinne wurde nun für sein herausragendes responsives Design mit dem Award Bester Mobile-Shop ausgezeichnet.

Was ich besonders bemerkenswert finde ist, dass gleich drei Lebensmittel Online-Händler mit einem Award geehrt wurden. Mir ist und war durchaus bewusst, dass momentan an allen deutschen Ecken virtuelle Leckereien aufpoppen. Die Jungs von my müsli haben in der Hinsicht ja auch schon gute Arbeit geleistet, um mich und auch andere Verbraucher auf den richtigen Weg zu führen. Aber Fisch einfach so per Mausklick auf den heimischen Esstisch ordern? Dieses Konzept verfolgt die Fischmanufaktur Deutsche See. Egal ob Lachs, Zander oder Jakobsmuschel, das Unternehmen aus Bremerhaven hat sich dem Genuss verpflichtet. Gute Qualität und einzigartiges Handwerk bringen den noch recht jungen Online-Händler hoch hinauf aufs Treppchen in der Kategorie Bester Online- Markenshop.

Obwohl man mich eher mit Fisch als mit Fleisch locken kann, finde ich die Idee von Mein Metzger, dem Gewinner in der Kategorie Beste Produktpräsentation, gut. Mit Hilfe eines Avatar, der zu jeglichen Fragen des Kunden Rede und Antwort steht, soll die Metzgerware aufs Beste präsentiert werden. Nach traditioneller Sorgfalt werden Fleisch und Wurstwaren produziert und an einer virtuellen Wursttheke samt Waage und Warenkorb angeboten. Der Avatar fungiert als Verkäufer, hat Freude am Genuss und erzählt mir hoffentlich nichts vom Pferd.

Der dritte im Bunde, Gewinner in der Kategorie Innovativstes Business Model und mein persönlicher Favorit, ist Local Gourmet. Allein der so lecker aussehende Online-Auftritt des Unternehmens lässt mich für kurze Zeit meine Zweifel, frisches Fleisch aus dem Internet zu bestellen, vergessen. Links ein paar Pfefferkörner, rechts etwas Rosmarin und in der Mitte eine „gephotoshopte“ Kuh mit glänzendem Fell. Das Team von Local Gourmet beschäftigt sich, in enger Zusammenarbeit mit lokalen Landwirten, intensiv mit Tierzucht, artgerechter Haltung und den Verarbeitungsmöglichkeiten von Fleisch. Nachhaltigkeit genauso wie ein Bewusstsein, gegenüber dem was auf dem Teller liegt, sind mir besonders wichtig. Durch den Verzicht auf Massentierhaltung und die Transparenz bei der Fleischherstellung hat Local Gourmet schon fast mein Herz gewonnen. Zudem verspricht mir das Unternehmen bestes Fleisch direkt vom Bauernhof. Auf der Webseite entscheide ich mich zunächst für einen Landwirt in meiner Umgebung. Im nächsten Schritt werden mir dann die zur Auswahl stehenden Rinder sowie Preise angezeigt und dann wird mir schlagartig bewusst, dass das von mir gewählte Rind nur noch 3 Wochen zu leben hat und in 5 Wochen bei mir auf dem Teller liegen wird.

Was den Fresh Food Zug betrifft, würde ich nun nicht behaupten als einer der Early Adopter aufgesprungen zu sein. Obwohl ich Mitglied in der Generation Y bin. Das liegt allerdings auch daran, dass ich beim Einkauf einfach gerne alle meine Sinne anspreche. Bestelle ich meine Lebensmittel hingegen im Internet, fällt die Förderung meines persönlichen Lebensabenteuers durch die Ansprache meiner Sinne „flach“. Natürlich ist es einfacher und zeitsparender, wenn ich in der Mittagspause bei Rewe oder Allyouneed online bestelle und dem Boten abends, vor Dankbarkeit lächelnd, meine Haustür im vierten Stock im Hinterhof öffne. So wie es meine Kollegin macht und das besonders praktisch bei Wasserflaschen im Sechser-Pack findet.

Allerdings kann ich ja nicht von mir, einem noch recht flotten und mobilen Menschen in der Großstadt, als alleinige Zielgruppe ausgehen. Gerade für Menschen mit körperlichen Behinderungen oder auch für alte Menschen stellt dieser Service doch eine ungemeine Erleichterung im Meistern ihrer täglichen Aufgaben dar. Auch meine Freunde, die Digital Natives, sehen dieses Digitale Movement als selbstverständlich an und sind mit verantwortlich, dass die Umsätze des Online- Handels in der Warengruppe Lebensmittel zweistellig gewachsen sind.

Ich denke, es wird wie mit den Büchern, DVDs und Schuhen sein und in ein paar Monaten werde ich ganz selbstverständlich meine Pink Lady Äpfel online bestellen.

Josephine SchmittPermalinkKommentare 0
Tags: josephine schmitt, internet world business shop award 2014, lebensmittel online, internet world
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Neue ECC-Studie bringt Kundenerwartungen am POS ans Licht

Ein Gastbeitrag von Danielle Rietsch, Demandware

Jeder Händler weiß, dass wir uns derzeit in einer spannenden Zeit befinden - Strategien müssen überdacht werden, Interaktionsmöglichkeiten mit Kunden werden immer besser und die Verzahnung aller Kanäle optimiert die Wirtschaftlichkeit vieler Einzelhandelsunternehmen wie niemals zuvor. Diese Entwicklung möchten wir mit unseren Lösungen unterstützen.

Ein deutlicher Trend ist beispielweise der Rückgang der teuren Ladenflächen. Deswegen ist es unerlässlich, die Profitabilität der vorhandenen Flächen zu verbessern. Die Bedürfnisse der Konsumenten sind dafür maßgebend. Der erfolgreiche Händler sollte sie kennen und möglichst gezielt auf sie eingehen. Deswegen hat Demandware das ECC Köln gebeten, diese Bedürfnisse speziell in Bezug auf den Point of Sale zu hinterfragen.

 

Neben der allgemeinen Untersuchung des Trends der Digitalisierung des Point of Sale hat das ECC Köln, die Befragung innerhalb einzelner Branchen durchgeführt. Die Ergebnisse überraschen insofern, da sie in den verschiedenen Einkommensgruppen oder auch in einzelnen Branchen unterschiedliche Tendenzen aufzeigen. Über die untersuchten Branchen Mode, Schuhe, Sport, Möbel sowie Wellness & Kosmetik hinweg, trafen vor allem Serviceleistungen wie der Online-Verfügbarkeits-Check (69,9 %) oder kostenfreies WLAN (69,8 %) in den Ladengeschäften auf hohes Interesse bei den Befragten. Auch die Bestellung bei Nicht-Verfügbarkeit im Ladengeschäft sowie die Möglichkeit online bestellte Produkte im stationären Geschäft abholen zu können (Click&Collect), sind für jeweils rund 60 Prozent der Konsumenten interessant. "Wir sehen in der Einbindung der Ladengeschäfte in den kanalübergreifenden Verkauf den Trend des Jahres. Damit können Händler ökonomischer wachsen und die Kundenzufriedenheit weiter steigern", so Lars Rabe, Senior Director European Retail Practice bei Demandware. "Je früher Händler ihren Kunden die gewünschten digitalen Services anbieten, umso größer wird ihr Vorsprung vor den Wettbewerbern sein."

Details zur Studie finden Sie unter www.ecc-studie-2014.demandware.de.

Ingmar BöckmannPermalinkKommentare 0
Tags: ecc, pos, cross-channel, multichannel
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Nachhaltigkeit als Business Case im E-Commerce - Die bvh-Initiative

verfasst am 03.03.2014 von Katrin Triebel

Nach bvh-Recherchen engagieren sich schon heute über ein Drittel unserer Mitgliedsunternehmen im Interaktiven Handel für Nachhaltigkeit. Zum Teil mit ersten kleinen Schritten bis hin zu eigenen, umfassenden Strategien haben sich die Online- und Versandhändler auf den Weg gemacht, Verantwortung für Mensch und Natur zu übernehmen und sich den Herausforderungen einer ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltigen Entwicklung zu stellen.

Dies zeigt: Nachhaltigkeit verankert sich immer stärker im Bewusstsein von Management und Mitarbeitern.  Und der bvh möchte dieser Bewegung Auftrieb geben, den aktiven Unternehmen behilflich sein und sie zu weiteren Schritten anregen. Zudem möchten wir die Unternehmen, die bisher kein Nachhaltigkeitsengagement zeigen, ermutigen, sich auf den Weg zu begeben.

Wenn die Erfahrungen, Werte und Kompetenzen der Interaktiven Händler im Bereich Nachhaltigkeit richtig erschlossen werden, sind sie ein Kapital, das allen – der E-Commerce Branche, den Verbrauchern, dem Verband und der Gesellschaft – zu Gute kommt. Wir sind überzeugt: Nachhaltigkeit ist ein Lernprozess für die Branche, den wir gemeinsam am besten bewältigen können.

Deshalb hat der Verband die bvh Nachhaltigkeitsinitiative mit dem Ziel gestartet, die Mitglieds- und Dienstleistungsunternehmen des Interaktiven Handels für gemeinsame Schritte zur Nachhaltigkeit zu mobilisieren. Die bvh-Nachhaltigkeitsinitiative unterstützt bspw. Unternehmen in der Bestandsaufnahme, der Formulierung von Nachhaltigkeitszielen, der Umsetzung, Evaluierung und Kommunikation. Im Einzelnen arbeiten die online-Händler und Dienstleister der E-Commerce Branche nach ihren Möglichkeiten darauf hin,  

die Transparenz von Unternehmen und Produkten zu verbessern, 

den Kunden einen nachhaltigeren Konsum zu erleichtern, 

das eigene Sortiment nachhaltiger einzukaufen und zu versenden und 

die Mitarbeiter zu fördern und das gesellschaftliche Umfeld nach Möglichkeit zu unterstützen

Die bvh-Initiative integriert - im Unterschied zu anderen Nachhaltigkeits- bzw. CSR-Ansätzen - die Spezifika des Interaktiven Handels und ermöglicht somit die Teilnahme von E Commerce-Unternehmen. Damit stärkt sie den Interaktiven Handel und unterstützt den Erfolg des E-Commerce. Der gemeinsame Rahmen macht die Bemühungen der einzelnen Unternehmen sichtbarer und schafft eine offene Kommunikation der Nachhaltigkeitsaktivitäten zwischen Unternehmen, Kunden bzw. Verbrauchern und der Öffentlichkeit.  

Katrin TriebelPermalinkKommentare 0
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