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Michael Börnicke: "Unser Promi ist die Kiveda-Küche"

Ein Beitrag von Olaf Kolbrück

Für jeden dritten Deutschen ist die Küche der beliebteste Raum in der Wohnung. Doch bisher wurde diese meist traditionell in Möbelhäusern gekauft. Das will seit diesem Jahr das Berliner Start-up Unternehmen Kiveda (kiveda.de) ändern. Der Online-Küchen-Spezialisten will den Küchenmarkt über einfache und bequeme Bestellung von zuhause, transparente Preise sowie individuelle Zusammenstellung nicht weniger als revolutionieren. Im Interview mit etailment erklärt CEO Michael Börnicke, wie Kiveda den Markt verändern wird und welche Bedeutung Multichannel hat.

Hat der deutsche Handel das Thema Küchen im Web verschlafen?

Michael Börnicke: Nein, aber jeder Anbieter hat eben seine Kernkompetenz. Wer in Deutschland an Online-Küchenkauf denkt, hat sofort Kiveda im Kopf. Jeder Vertriebskanal hat seine Berechtigung. Aber wir sind eben davon überzeugt, mit einem online dominierten Multichannel-Konzept dem Kunden einen echten Mehrwert bieten zu können.

Wie wollen Sie die Skepsis der Deutschen in Sachen Großmöbel im Web aushebeln?

Börnicke: Im Juli haben wir mit Spots im Sitcom-Format unsere große TV- und Online-Kampagne gestartet. Die erste Folge „Käse-Toast geföhnt, nicht gegrillt“ läuft auf ProSieben, Sat1 und sixx und ist im Internet jetzt schon Kult. Wir haben sogar Kunden, die die Szene für ihren eigenen YouTube-Kanal nachgespielt haben. Die zweite Folge kommt dann ab August ins Fernsehen und dreht sich ebenfalls um das lange Warten auf eine Küche. Durch Fernsehwerbung verändert sich die Wahrnehmung und Einstellung von Konsumenten. Wir überzeugen unsere Kunden mit perfekten Service, der sich an ihren Wünschen orientiert. Wir bringen Kiveda in die Köpfe der Menschen und der Küchenkauf per Mausklick wird alltäglich.

Einer Ihrer größten Wettbewerber im Web ist KüchenQuelle. Wo sehen Sie ihren USP?

Börnicke: Kiveda setzt ganz klar auf Multichannel, Küchenplanungskompetenz sowie auf attraktive und transparente Preisen. Kiveda liefert Qualitätsküchen, die von namhaften Herstellern in Deutschland individuell produziert werden, bereits ab zehn Tage nach der Bestellung aus. Auf Wunsch wird der Kunde vor Ort bei der Planung beraten und der Küchenraum digital vermessen. Später wird die Kiveda Küche dann von unserem Partner Hermes fachgerecht aufgebaut und komplett angeschlossen. Mehr Service geht nicht.

Kiveda übt auch ein bisschen Multichannel, ist im Handel mit einem Küchenstudio präsent und bietet einen Showroom in Berlin. Wie wichtig ist das für die Marke und wie weit lässt sich das ausbauen?

Börnicke: Die Marke Kiveda wird bundesweit über alle relevanten Kommunikationskanäle bekannt gemacht. Wir von Kiveda sind Verfechter von Multichannel, weil der Konsument den für ihn bequemsten und schnellsten Weg auswählen kann.  

Kiveda ist nach dem Online-Reifenhändler Tirendo ein weiteres Internet-Start-up der European Media Holding (EMH). Die haben Sebastian Vettel als Zugpferd. Welchen Promi hätten sie gerne in der TV-Werbung?

Börnicke: Bei uns steht ganz klar das Produkt im Mittelpunkt. Unser Promi ist die Kiveda-Küche - einfach und bequem online bestellbar. Daneben haben wir mit Stefan Marquard einen Sternekoch, der zu uns passt und unsere Kunden fürs Kochen begeistert. Mit dem Kauf einer Kiveda-Küche wird jedem Kunden automatisch der Online-Kochkurs von Stefan Marquard freigeschaltet. Unser Claim lautet ja nicht umsonst „Küche kann so einfach sein“.

Mit Michael Börnicke sprechen wir beim  etailment-Summit im November in Berlin über den Hoffnungsmarkt Möbel, die Komplexität der Logistik-Prozesse und die Multichannel-Zukunft.

Ingmar BöckmannPermalinkKommentare 0
Tags: kiveda, etailment summit, möbelhandel
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Praktikum beim bvh / Termin bei Sell It Smart

verfasst am 05.08.2013 von Robert Siebel

Den letzten Termin während meines Praktikums beim bvh hatte ich bei „Sell It Smart“. Dabei wurde ich von meiner Betreuerin Christin Schmidt, Ressort Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Statistik und Wirtschaftspolitik beim bvh, begleitet. 

Stefan Dickfeld, einer der drei Geschäftsführer, empfing uns, zeigte uns das gesamte Unternehmen und erläuterte uns, welchen Service Sell It Smart seinen Kunden bietet. Sell It Smart wurde im Jahr 2006 gegründet. Das Angebot des Dienstleisters umfasst die Kernbereiche Prozessoptimierung, Verkaufsstrategie und Webdesign. Angefangen hat das Unternehmen mit eBay Beratung und der Erstellung von eBay-Shops. Mittlerweile liegt der Fokus auch auf der Realisierung von Onlineshop-Projekten.

Stefan Dickfeld zeigte uns auf, wie viele Mitarbeiter in die Erstellung eines neuen Onlineshops involviert sind: Der Projektleiter stimmt mit dem Kunden die Anforderungen an den neuen Onlineshop ab und ist die Schnittstelle zwischen dem Kunden und der Agentur. Der Webdesigner entwirft auf Basis einer Mockup-Zeichnung das Design und der Programmierer sorgt für die technische Entwicklung des Onlineshops. 

Was sofort bei der Besichtigung des Unternehmens und den Gesprächen mit den Mitarbeitern auffiel: Das Team von Sell It Smart legt größten Wert darauf, alle Kundenvorstellungen optimal zu erfüllen. Dabei lassen die Mitarbeiter ihre praktischen Erfahrungen und ihre Expertise jederzeit einfließen, um Kundenwünsche anzunehmen und umzusetzen oder gegebenenfalls Vorstellungen des Kunden auch noch zu optimieren.

Beeindruckend war in diesem Zusammenhang auch, wie unterschiedlich Webshops aufgebaut sein können und woran man eine gute Funktionalität eines Shops erkennen kann. Dies geht natürlich auch damit einher mit den Investitionen, die ein Kunde in seinen Webshop stecken möchte.

Was mich heute am meisten beeindruckt hat, war der Enthusiasmus und Elan mit dem Herr Dickfeld das Unternehmen führt. Außerdem war es interessant zu sehen, wie viel Arbeit und Zeit hinter der Entwicklung eines neuen Onlineshops steht. 

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: sell it smart, stefan dickfeld, robert siebel, bvh-praktikum
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Praktikum beim bvh / fashion-controller als neue Alternative für Textilversender???

verfasst am 05.08.2013 von Robert Siebel

Eine Aufgabe meines Praktikums war es, über das noch junge Unternehmen „Fashion Controller“ zu recherchieren. In meiner Recherche beziehe ich mich auf die Website des Unternehmens und verschiedene Onlinemagazine, die über das Unternehmen und das von ihm entwickelte Verfahren berichten.

Am 1. Juli 2013 wurde die Fashion Controller Gbr von Andreas Lenzen gegründet. Das Unternehmen hat sich ausschließlich auf die Entwicklung eines Verfahrens spezialisiert, um vorsätzlichen Retourenmissbrauch im Bereich Mode zu erkennen. Ziel der Arbeit ist eine Reduzierung der Retourenquote von B2B-Partnern, da Retouren für jeden Versandhändler einen hohen Kostenfaktor darstellen.

Im Bekleidungsbereich sind die Retourenquoten besonders hoch. Nach Schätzungen ist bei Bekleidungshändlern eine Retourenquote von etwa 40% die Regel. Der Händler muss sowohl die Kosten für die Retouren, als auch die Aufbereitung der Retouren übernehmen. Fashion Controller entwickelte aus diesem Anlass ein einzigartiges Verfahren, welches den vorsätzlichen Retourenmissbrauch aufdecken soll. Mit dem sogenannten Fashion Controller 1.0 Verfahren beliefert das Unternehmen nun Mode-Labels weltweit. 

Das Verfahren verspricht bei minimalen Kostenaufwand bemerkenswerte Erfolge. Das Herzstück des Verfahrens ist der Control-Chip. Der Chip hat die Maße 19x40x0,5 mm und sollte vom Händler mit Sicherheitsfäden in die entsprechende Textil-Ware eingearbeitet werden, so dass er sich möglichst körpernah befindet. Aktiviert wird dieser Chip durch das Drücken einer Taste die sich am oberen Rand des Chips befindet, ein Kontrollfeld auf dem Chip zeigt die Aktivierung. Der Kunde bemerkt den Chip nicht und kann unbedenklich alle bestellten Kleidungsstücke mehrfach anprobieren. Der Chip misst aufgrund der Körpertemperatur, die Zeit in der das Kleidungsstück getragen wird. Sollte der Kunde das Kleidungsstück nun über längere Zeit tragen, beispielsweise auf Festlichkeiten, Hochzeiten oder Businessabenden, so zeigt ein weiteres Kontrollfeld die Tragezeit von 30 Minuten bis 8 Stunden an. Die Präzision des Chips ist minutengenau. Das ermöglicht dem Händler, Retourenmissbrauch zu bemerken und dem Kunden den Widerruf zu verwehren.

Die rechtliche Grundlage hierfür wird in den AGB der jeweiligen Händler geschaffen. Fashion Controller geht davon aus, dass allein die Tatsache, dass der Chip verwendet wird, eine abschreckende Wirkung auf die Kunden hat, welche vorhaben, vorsätzlich das Widerrufsrecht zu missbrauchen. §357 BGB besagt, dass es dem Kunden erlaubt ist, innerhalb einer Frist von 14 Tagen die Eigenschaften und Funktionsweise der Ware zu prüfen und den Vertrag zu widerrufen. Wenn der Kunde die Ware jedoch nutzt bzw. abnutzt, kann der Händler vom Kunden Wertersatz verlangen.

Zwei mögliche Nachteile für den Händler gibt es dann aber leider doch: Zum einen kann die Durchsetzung der Ansprüche mit einem Aufwand verbunden sein. Zum anderen besteht die Gefahr, dass der Kunde in Form von negativen Bewertungen reagiert. 

 

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: fashion-controller, retourenquoten, robert siebel
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