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E-Commerce Cross-Border – Der Preis ist heiß – Gemeinsame Veranstaltungen von HÄRTING Rechtsanwälte, Bühlmann Rechtsanwälte, bvh und vsv in Zürich und Berlin

Verfasst am 22.07.2013 von Stephanie Schmidt

Der grenzüberschreitende (Online-)Handel ist für viele deutsche und Schweizer Händler eine große Chance. Gleichzeitig führt er aber auch zu mehr Preistransparenz und verschärft den Preiswettbewerb erheblich. Dies führt auch zu rechtlichen Problemen. 

Deshalb werden sich die auch in diesem Jahr von den Kanzleien HÄRTING Rechtsanwälte und Bühlmann Rechtsanwälte AG gemeinsam mit dem bvh und dem Verband des Schweizerischen Versandhandels (vsv) durchgeführten Veranstaltungen mit der Preisbildung und Marketingaktivitäten von schweizerischen und deutschen Online-Händlern beschäftigen und erörtern, wie weit hier der Einfluss der Hersteller reicht. 

Unter welchen Voraussetzungen sind Vertriebsbeschränkungen im Online-Handel rechtlich zulässig? Darf ein Markenhersteller auf die verlangten Preise Einfluss nehmen? Wie geht die Praxis mit der Thematik um? Diese Themen werden einerseits aus der rechtlichen Sicht beleuchtet, andererseits werden aber auch Händler, Hersteller und Plattformbetreiber zu Wort kommen. 

Neben dem diesjährigen Schwerpunktthema wird auch dieses Jahr ein Update über die neuesten Entwicklungen im E-Commerce-Recht in Deutschland und der Schweiz gegeben. Was hat sich gesetzgeberisch getan? Gibt es wichtige neue Urteile? Wohin wird die Reise gehen? Und vor allem: Welche konkreten Folgen hat das für die Shopbetreiber, die im grenzüberschreitenden Online-Handel tätig sind? 

Die Termine:

- 21. August ab 9:00 Uhr in Zürich 

- 3. September ab 9:30 Uhr in Berlin  

Neben den rechtlichen Themen wird es jeweils eine Reihe Vorträgen aus der Praxis geben. Zu den Vortragenden werden gehören: 

•  Lukas Bühlmann, Bühlmann Rechtsanwälte AG

•  Joachim Graf, Herausgeber iBusiness.de

•  Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann, Gesellschafter design3000.de

•  Marie-Christin Kamann, Geschäftsführerin windeln.ch

•  Patrick Kessler, Präsident vsv

•  Kevin Klak, Leiter E-Commerce Wearlite AG

•  Anastasia Li-Treyer, Direktorin ProMarca Schweizer  Markenartikelverband

•  Nikolaus Lindner, Leiter Government Relations eBay Europe

•  Philipp C. Redlich, HÄRTING Rechtsanwälte

•  Martin Schirmbacher, HÄRTING Rechtsanwälte

•  Michael Schüepp, Bühlmann Rechtsanwälte AG

•  Milo Stössel, CEO MS Mail Service

•  Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bvh

•  Martin Wunderli, Gründer veloplus.ch

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei. Einzelheiten zu den Events und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier für Zürich und hier für Berlin  

Anmeldungen für das Event in Zürich bitte bis zum 17.8.2013 an: event@br-legal.ch.

Die Parallelveranstaltung in Deutschland findet am 3. September in Berlin statt.

 

Stephanie SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: cross-border-handel, vertriebsbeschränkungen, bvh BLOG
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Kinneviks Quartalszahlen und E-Commerce in Deutschland

verfasst am 22.07.2013 von Christoph Wenk-Fischer

Der Schwedische Investor Kinnevik hat seine "Quartalszahlen" für das zweite Quartal 2013 vorgelegt. Kinnevik ist weltweit an Medien-, Telekommunikations- und E-Commerce-Aktivitäten beteiligt. Der Schwerpunkt liegt auf West Europa, wo 56 % des Kapitals investiert sind. An Nummer zwei liegt Lateinamerika mit 23 %, gefolgt von Ost Europa mit 10 %, Afrika mit 8 %, Asien mit 2 % und Nord Amerika mit 1 %. In Deutschland ist Kinnevik u.a. an Rocket Internet, Zalando und Home24 beteiligt. So sind seine Zahlen natürlich spannend für uns. Ich will sie hier kurz vorstellen:

Die Investmentsumme von 55,5 Mrd. Schwedischer Kronen (entspricht 6,47 Mrd. Euro, entspricht 8,51 Mrd. USD) ist zu 30 % in Online-Aktivitäten investiert, wobei jüngst die Option gezogen wurde, um einen weiteren Zalando-Anteil von 3,5 % zu erwerben (und damit das Anteilsverhältnis vor "Verwässerung" im Rahmen einer Kapitalerhöhung zu schützen?). Direkt ist Kinnevik nach eigener Aussage zu 29 % an Zalando beteiligt, über Rocket Internet mittelbar zu weiteren 9 %. Bei Home24 liegt die direkte Beteiligung bei 24 %, die indirekte bei 12 %.

Und? Wie ist es für Kinnevik im zweiten Quartal 2013 gelaufen? Genaue Zahlen dazu gibt es nicht, nur die Feststellung eines "Strong balance sheet", einer Netto-Verschuldung von 500 Millionen Schwedischer Kronen (entspricht 58,32 Millionen Euro) und der Vorschau auf neue Investitionen in Höhe von einer Milliarde Schwedischer Kronen (entspricht 116,64 Millionen Euro) im zweiten Halbjahr 2013 mit einer Hebelwirkung von 2 Milliarden Schwedischer Kronen (entspricht 233 Millionen Euro) für die Anteilseigner, und das bei einem "Bar-Vermögen" (Cash & verfügbarerer Kreditrahmen) von 8,1 Mrd Schwedischer Kronen (entspricht 945 Millionen Euro). Offensichtlich läuft es aber gut, denn als Zielvorgabe wird ausgegeben, jährlich eine sich ständig steigernde Dividende auszuzahlen. Begründet wird dies mit sich weiter steigerndem Online-Wachstum.

Für Zalando gibt Kinnevik eine Umsatzsteigerung von 214 Millionen Euro im ersten Quartal auf 372 Millionen Euro im zweiten Quartal (um 74 %) an. Der Fokus liege dabei auf der operativen Exzellenz. Im DACH-Markt sei der Break Even im Jahr 2012 erreicht worden. Neue Sortimente und Länder gewinnen an für Zalando schnell Bedeutung. Ca. 50 % des Geschäftes findet außerhalb Deutschlands statt - aktuell in Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Großbritannien, Niederlande, Belgien, Polen, Frankreich, Schweiz, Österreich, Spanien und Italien. Ca. 50 % des Geschäftes erfolgt mit neuen Sortimenten. Die durchschnittliche Retourenquote wird mit 50 % angegeben. In Deutschland erfolgt der Versand ab diesem Somemr aus drei Logistikzentren in Brieselang, Erfurt und neu Mönchengladbach. Der Multiple für den Marktwert der Zalando-Beteiligung wird mit 2,0 angenommen, ergibt 10,343 Mrd. Schwedische Kronen, entspricht 1,2 Mrd. Euro), der für Home24 mit 0,8. Für Home24 wird ein Umsatzvolumen von 550 Millionen Schwedische Kronen in 2012 (entspricht 64,15 Millionen Euro) und ein Marktwert von 492 Millionen Schwedische Kronen (entspricht 57,39 Millionen Euro) angegeben.

Wichtig ist für Kinnevik eine Fokussierung auf den digitalen Kunden, eine Verbesserung der Online-User-Experience. Sortiment und "Convenience" sind für Kinnevik der Schlüssel zu Kundentreue. Kinnevik sieht ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes und des verfügbaren Einkommens in wachsenden Märkten und eine Zunahme der Mobile-Aktivitäten - die mobile Plattform gewinnt an Wichtigkeit - und des Vertrauens in Zahlungslösungen.

Christoph Wenk-FischerPermalinkKommentare 0
Tags: zalando, home24, umsatz, beteiligung, investor, rocket internet
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Mornin` Glory: Wir bauen eine Pflegemarke auf

Ein Beitrag von Olaf Kolbrück

Mit freundlicher Genehmigung von etailment

Gillette und Wilkinson, sie teilen sich rund 90 Prozent des Handels mit Rasierklingen in Deutschland. Wer da mitmischen will, braucht Mut und einen langen Atem. Seit Ende 2012 versucht es das Berliner Start-up Mornin' Glory mit einem frechen Auftritt und einem Abo-Konzept. Im Interview mit etailment sagt Fabio Paltenghi, Mitgründer und Geschäftsführer bei Mornin' Glory, wie er sich gegen die mächtigen und innovationsstarken Player behaupten will.

Wie haben Sie im Markt bislang abgeschnitten?

Fabio Paltenghi: Wir haben jetzt schon Abonnenten im hohen vierstelligen Bereich und sind damit sehr zufrieden. Für unsere unkonventionelle Kommunikation bekommen wir außerdem viel positive Rückmeldung. Auch hier sind wir also auf einem guten Weg und werden das weiter vorantreiben.  

Nehmen die großen Hersteller Sie da schon als Konkurrenten ernst?

Fabio Paltenghi: Offenbar schon. Wir waren überrascht - und zwar nicht unbedingt positiv - wie schnell der Marktführer auf uns aufmerksam geworden ist.

Was ist der entscheidendste Faktor, um sich gegen Handelsketten und große Hersteller zu behaupten?

Fabio Paltenghi: Der wichtigste und schwierigste Schritt war,  ein hochwertiges Produkt zu sourcen. Es gibt auf der Welt nur wenige Hersteller für Qualitäts-Klingen und wir haben über ein halbes Jahr verhandelt bis wir unseren Partner aus den USA von uns überzeugen konnten. Da wir den Einzelhandel umgehen, können wir unsere Klingen zudem bis zu 50 Prozent günstiger anbieten als der Marktführer und liefern dazu bequem nach Hause.  Nicht zuletzt positionieren wir uns als reine Männer-Marke und können so genau auf die Zielgruppe eingehen. 

Markenname und TV-Spot sind recht provokativ. Keine Angst, konservative Kunden zu verschrecken? 

Fabio Paltenghi: Gillette Und Wilkinson mit über 80 Prozent Marktanteil kommunizieren klassisch und haben das über Jahrzehnte perfektioniert. Wir haben uns daher bewusst für einen humorvollen und provokanten Ansatz entschieden. Das muss nicht jedem gefallen, aber bisher verstehen die meisten, dass man uns mit einem Augenzwinkern nehmen muss.

Werbekostenzuschüsse für Samples sind ja ebenso denkbar wie Klingen für Frauen oder Rasierschaum. Welche Rolle spielen Up- und Cross-Selling?

Fabio Paltenghi: Upselling durch Produktinnovationen wie Klingen aus Weltraummetall oder vibrierende Griffe überlassen wir unseren Wettbewerbern. Ein Rasierer bleibt in unseren Augen ein Rasierer. Daher halten wir das Modell bewusst einfach und versuchen lieber, uns durch die Service-Innovation auszuzeichnen. Crosselling ist für uns strategisch wichtig. Wir werden das Sortiment erweitern und langfristig eine Pflegemarke aufbauen. Auch hier werden wir uns aber nur auf Männer konzentrieren - eine Unisex-Positionierung wäre für Mornin' Glory wie ein Männerabend mit Anwesenheit von Frauen.

Fabio Paltenghi ist auch Gastredner beim etailment-Summit im November in Berlin.

Ingmar BöckmannPermalinkKommentare 0
Tags: mornin glory, kosmetik, etailment summit
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