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Webinar: "Der Preis ist heiß" - Zur Zulässigkeit von Hersteller-Beschränkungen im Online-Handel

Verfasst am 17. Juli 2013 von Stephanie Schmidt

Am 2.8.2013 bieten wir gemeinsam mit HÄRTING Rechtsanwälte erneut ein Webinar für unsere Mitglieder und Preferred Businesspartner an. Dabei wird es um die rechtliche Zulässigkeit von Beschränkungen gegenüber Online-Händlern durch Hersteller oder Großhändler gehen.

Die Diskussion ist in den letzten Wochen neu entflammt: Nach den Versuchen des Sportartikelherstellers Adidas, seinen Händlern eine Abkehr von „nicht exklusiven“ Online-Plattformen vorzuschreiben, sind nun ähnliche Pläne verschiedener Outdoorhersteller bekannt geworden. Dies führt zu einer regen Diskussion, welche Vertriebsmaßnahmen Hersteller und Großhändler ihren Händlern untersagen dürfen.

Neben den Verkäufen auf eBay, Amazon und anderen Plattformen steht natürlich die Diskussion um den Preis im Mittelpunkt. Immer wieder versuchen die Hersteller oder von ihnen Beauftragte, Einfluss auf den von den Händlern insbesondere online verlangten Preis zu nehmen. Durch die große Transparenz gerade bei Markenprodukten sehen sich Händler dagegen oft genötigt, von den Preisempfehlungen der Hersteller nach unten abzuweichen.

Auf dem Vormarsch sind Vorgaben der Hersteller für Online-Marketing-Maßnahmen ihrer Händler. Dies kann zum Beispiel Beschränkungen bei der Ausrichtung der Online-Werbung umfassen, bestimmte Werbeumfelder ausschließen oder Vorgaben für das Keyword-Advertising beinhalten.

Bei der Bewertung, ob die Grenze des Zulässigen durch einzelne oder gebündelte Beschränkungen überschritten wurde, bedarf es zwar regelmäßig einer individuellen Betrachtung. Dennoch lässt sich aus dem Zusammenspiel deutscher und europäischer Regelungen Grundsätzliches schlussfolgern.

Das Webinar zeigt überblicksartig auf, welche Beschränkungen rechtlich noch zulässig sind und wo das erlaubte Maß überschritten wird.

Im Webinar angesprochen werden:

  1. Vorgaben für den Preis – Zwischen UVP und Preisdiktat
  2. Beschränkung des Vertriebs über Online-Plattformen – Zulässige Markenpflege oder Einmischung in Händlerbelange?
  3. Vorgaben für das Online-Marketing – Welche Maßnahmen muss der Händler dulden?


Das Webinar wird Dr. Martin Schirmbacher, HÄRTING Rechtsanwälte halten.

bvh-Mitglieder und unsere Preferred Business Partner können sich hier für das Webinar anmelden: https://attendee.gotowebinar.com/register/6731951607783530240

Weitere Termine:

·                6.9.: Lebensmittelversand und Jugendschutz

·                11.10.: Spezialthemen beim Textilversand

·                8.11.: Sonderthema B2B-Shops

·                6.12.: Cross Border E-Commerce

Stephanie SchmidtPermalinkKommentare 0
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„Instagram“ als Marketingstrategie?!

verfasst am 17. Juli 2013 von Johanna Voigtmann

Fast jeder kennt „Instagram“. Die kostenlose Foto- und Video-Sharing-App erschien im Jahr 2010 zunächst nur für iOS-Mobilgeräte. Zwei Jahre später war sie dann auch für Androidgeräte kauf- und anwendbar.

Mit dem Tool können Nutzer Fotos und seit Ende Juni diesen Jahres auch Videos erstellen, bearbeiten und anschließend unkompliziert ins Social Web (z. B. Facebook) hochladen. Somit kann man sie automatisch auch mit anderen Konsumenten teilen.

Die Videos dürfen maximal nur 15 Sekunden lang sein. Den geschätzten 130 Millionen „Instagram“ Nutzern stehen zudem 13 verschieden Filter und Effekte zur Verfügung, um die Filme zu bearbeiten. Es gibt auch eine sogenannte „Cinema“ Funktion, die verwackelte Aufnahmen „entwackeln“ soll. Unternehmen wie „Maybelline-Jade“ benutzen schon das neue Tool und teilten bereits fleißig Videos der „Berliner Fashion Week“.

Ich persönlich denke, dass in Zukunft noch weitere Unternehmen die App und auch die neue Videofunktion für Social-Media-Marketing-Zwecke einsetzen werden, gerade Firmen die schon auf „Facebook“ oder „Instagram“ vertreten sind. Wie zum Beispiel  „Starbucks“ mit bereits ca. 800.000 „Instagram“ Followern.

Um die App als einen erfolgreichen Social-Media-Kanal zu betreiben und das volle Potenzial der visuellen Promotion auszuschöpfen, muss man natürlich aufpassen wie man es nutzt.
Langweilige Produktfotos mit viel Text steigern kaum die Beliebtheit und Bekanntheit der Marke oder des Produktes. Einfallsreiche und kreative „Schnappschüsse“ oder auch das Auffordern von Followern private Fotos mit dem Produkt zu machen, um dann das beste Bild auszuzeichnen, sind dagegen schon die besseren Lösungen. Zudem könnte man eventuelle Preisnachlässe (über ein Foto mit Rabattcode) schnell und unkompliziert ankündigen. Außerdem ist es möglich, eine gewisse Nähe zu seinen potentiellen Kunden aufzubauen, in dem man sie mit „Momentaufnahmen“ am Unternehmensalltag teilnehmen lässt. Es müssen natürlich keine detaillierten Einblicke sein, aber mal ein spontanes Foto vom Firmenevent kann das Gefühl geben, dass Unternehmen näher kennen lernen zu dürfen. Und im Idealfall benutzen die User beim nächsten eigenen „Schnappschuss“ die Tagging-Funktion und taggen das Produkt oder das Unternehmen auf ihren eigenen Fotos.

Die Nutzung der „Instagram-App“ stellt eine leichte, unkomplizierte Art dar, sein Unternehmen „anzupreisen“, da drei bis vier Bilder am Tag völlig ausreichen. Es nimmt keinen großen Zeitaufwand in Anspruch und ist in meinen Augen eine schöne Marketing-Strategie.


Und sind Sie schon bei „Instagram“?

Johanna VoigtmannPermalinkKommentare 0
Tags: social-media, social-web, marketing, instagram, app, marketing-strategie, foto-sharing
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