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Zum DOWNLOADEN! Neue Informationen zur Einführung der E-Bilanz

verfasst am 01.11.2012 von Katrin Triebel

Auf der Gründungsveranstaltung des AK Steuern, Finanzen, Controlling des bvh wurde von Dr. Friedrich Wilhelm Haug (Ministerialrat, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie) die aktuelle Broschüre 2012 mit Informationen zur Umsetzung der E- Bilanz-Anforderungen vom Bundesministerium der Finanzen vorgestellt. Diese Ausgabe gibt Unternehmen - die ab 2014 dazu verpflichtet sind, ihre Bilanz und GuV elektronisch an die Finanzbehörden zu senden - Antworten und Hilfestellungen bei der Umsetzung „vom Startschuss bis zum Zieleinlauf“ der E-Bilanz nach §5b EStG.  

So wird beispielsweise von den Finanzbehörden im ersten Wirtschaftsjahr, das nach dem 31. Dezember 2011 beginnt, nicht beanstandet werden, wenn die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung noch - wie bisher - auf Papier eingereicht werden. Für Betriebsstätten, teilweise steuerbefreite Körperschaften und Betriebe gewerblicher Art werden zudem Übergangsregelungen für kalendergleiche Wirtschaftsjahre bis 2014 (abweichende Wirtschaftsjahre bis 2014/2015) aufgezeigt, sodass die steuerliche Gewinnermittlung zunächst weiterhin in Papierform erfolgen kann. Sie finden in der Ausgabe 2012 u.a. Antworten auf die wichtigen Fragen wie:

Ändert sich durch die E-Bilanz auch der Kontenplan meiner Buchführung? 

Was sind Mussfelder? 

Was sind Auffangpositionen? 

Welche Gliederungstiefe der Taxonomie bzw. wieviel Information ist tatsächlich nötig? 

Stimmt es, dass die Umstellung auf die E-Bilanz tief in die Organisation der Buchhaltung eingreift? 

Wie sind die bislang in der GuV als ein Posten dargestellten „Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren“ in der Taxonomie abzubilden? 

Was sind die Voraussetzungen für einen sog. Härtefallantrag? u.v.m.

BITTE laden Sie sich die Broschüre mit den neuen Informationen zur Einführung der E-Bilanz unter folgendem Link herunter:

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2012-09-05-E-Bilanz-2012.html

Seinen Mitgliedsunternehmen und Preferred Business Partnern stellt der bvh die Broschüre gerne auch im pdf-Format zur Verfügung. 

Im Ergebnis der regen Diskussion innerhalb des Arbeitskreises zum Thema E-Bilanz konnte festgestellt werden, dass jedes Unternehmen seinem Steuerberater und Wirtschaftsprüfer die Broschüre als Handlungsanweisung zur Umsetzung der E-Bilanz-Vorgaben vorlegen und zudem das Gespräch mit den zuständigen Finanzbehörden suchen sollte. 

Und auch meine Empfehlung lautet: Stimmen Sie bitte bilateral mit allen Beteiligten anhand der vorliegenden Broschüre des BMF die Umsetzungsvorgaben zur E-Bilanz ab –  es können so immense Einsparungen u.a. an nicht notwendigen Dateninformationen und Zeit- und Kostenersparnisse bei der E-Bilanz-Umstellung erzielt werden.

Sollten Sie zum Thema E-Bilanz weitere Fragen und Probleme haben, kontaktieren Sie bitte  katrin.triebel@bvh.info

Weitere Informationen zur E-Bilanz sind im Internet abrufbar unter: www.eSteuer.de; www.Elster.de und www.bundesfinanzministerium.de.


Katrin TriebelPermalinkKommentare 0
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Lebensmittel interaktiv bestellen? – Ein Markt mit riesen Potential

verfasst am 01.11.2012 von Stefan Voigt


Die Fachpublikationen, die einem in der täglichen Postmappe begegnen, bieten wöchentlich einen spannenden Einblick auf Themen, die den Interaktiven Handel beschäftigen. Dabei haben sich wieder einmal Lebensmittel als thematischer „Evergreen“ entpuppt. Die maslowsche Bedürfnispyramide stellt nicht umsonst Essen und Trinken als fundamentale Grundlage aller menschlichen Bedürfnisse dar. Also warum in Zeiten steigender Digitalisierung im Einzelhandel kaufen, wenn man bequem von zu Hause aus Lebensmittel bestellen kann? Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, der Markt ist längst vorhanden und die Bedürfnisse vieler Kunden sind bereits geweckt.

Ein Blick auf die zentralen Ergebnisse der Studie „Trends im Handel 2020“ des EHI Retail Institute verrät, dass bereits jeder zehnte Deutsche Lebensmittel über den Online-Handel bezogen hat. Darüber hinaus können sich 21 Prozent der Befragten vorstellen, künftig Lebensmittel über den Internet-Handel zu bestellen. Allein dieser Umstand würde eine Verdopplung der aktuellen Umsatzergebnisse im Bereich des Interaktiven-Lebensmittelhandels bedeuten. Die geweckten Erwartungen der zu Beginn des Jahres veröffentlichten Studie werden durch die neusten Quartalszahlen des bvh bestätigt. Im Vergleich zum 3. Quartal 2011 konnte im 3. Quartal 2012 mit Lebensmitteln, Delikatessen und Wein eine Umsatzsteigerung von 53 Prozent erzielt werden. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse der vom bvh in Auftrag gegebenen Studie „Interaktiver Handel in Deutschland“ seit Jahren, dass die E-Commerce Umsätze durch Lebensmittel steigen. Während 2008 lediglich 170 Mio. Euro im E-Commerce Sektor umgesetzt wurden, waren es 2011 bereits 400 Mio. Euro.

Trotzdem besitzt der stationäre Handel in der Lebensmittelbranche klare Wettbewerbsvorteile. Dabei ist die direkte Warenverfügbarkeit von Lebensmitteln im Einzelhandel ein entscheidendes Verkaufsargument gegenüber der Interaktiven Branche. Die größte Marktzugangsbeschränkung für Interaktive Versender stellt jedoch die Preispolitik in der Lebensmittelbranche dar. Im umkämpften Verdrängungswettbewerb der Lebensmittelhändler vor allem im Segment der Discounter sind die zu erwartenden Erträge für viele Versender zu gering. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt jedoch deutlich, dass der Lebensmitteleinzelhandel das Marktpotential erkannt hat und interaktive Bestellmöglichkeiten schrittweise in sein Handelsportfolio integriert. Derzeit werden verschiedene Ansätze verfolgt. So sind Modelle bei dem der Kunde Waren online bestellt und im stationären Geschäft abholt oftmals gängige Praxis. In einigen Regionen wird mittlerweile sogar der Lieferservice an den Bestellvorgang gekoppelt. Die regionale bzw. lokale Lösung von Warenlieferung besitzt dabei den klaren Vorteil, dass Waren frisch und schnell geliefert werden können.

Da viele Lebensmittel jedoch ein längeres Haltbarkeitsdatum besitzen, werden künftig auch Internet-Pure-Player der wachsenden Nachfrage von Lebensmitteln im Netz mit einem breiter aufgestellten Warensegment begegnen. Eine entscheidende Frage dreht sich rund um die Logistik. Gelingt es den Versendern, verderbliche Waren schnell und kostengünstig an den Endverbraucher zu liefern, wird sich das Einkaufverhalten der Kunden positiv gegenüber den Interaktiven Handel entwickeln. Eine elementare Voraussetzung für die Lieferung von Frischwaren sind intelligente Kühlketten, die von einigen Anbietern bereits heute erfolgreich angewendet werden. Inwieweit  sich der Versand von Frischwaren außerhalb der Metropol-Regionen durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.     

Mit der altbekannten Bio-Kiste, die einmal in der Woche vom heimischen Gemüseproduzenten oder den Reformhaus an der Ecke geliefert wird, hat sich ein Liefermodell etabliert, das viele Konsumenten seit Jahren in Anspruch nehmen. Die Praxis zeigt, dass Grundnahrungsmittel, die wöchentlich benötigt werden, über ein Abonnementen-System an die deutschen Haushalte geliefert werden können. Heutzutage existieren mit Mobile oder Internet-Plattformen genügend Online-Tools, um die notwendige Flexibilität in die wöchentliche Bestellung zu bringen. Das entscheidende Kriterium für eine langfristig erfolgreiche Expansion sind guter Service und die hohe Qualität der gelieferten Lebensmittel. Ist dies der Fall, ist mit einer zunehmenden Verbrauchergewinnung und Kundenbindung zu rechnen. Der Versand von Lebensmitteln durch Interaktive Händler bleibt ein spannendes Zukunftsthema. 

Stefan VoigtPermalinkKommentare 1
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Meine Bilder gehören mir!

erstellt am 1.11.2012 von Ingmar Böckmann


Wer heute im E-Commerce erfolgreich sein will, benötigt dringend uniquen Content. Texte, Bilder, Videos; all das erhöht erst dann signifikant die Auffindbarkeit im Netz, wenn es sich vom großen Einerlei im Internet deutlich unterscheidet. Texte müssen alle Produktinformationen liefern und sollen sich trotzdem von der reinen Produktbeschreibung unterscheiden. Sei es durch redaktionelle Beiträge, oder ein mehr an Informationen. Videos und Bilder müssen von sehr guter Qualität und mit vollständigen Dateiinformationen erstellt werden. Das ermöglicht es den Suchmaschinen dieser Welt den Content zu finden, vom Rest abzugrenzen und dem potentiellen Kunden in der generischen Suche auf einem prominentem Platz anzubieten.

Nachteil dieser schönen und gehaltvollen Inhalte ist der hohe zeitliche und finanzielle Aufwand zur Produktion derselben. Diese Investitionen sind allerdings oft vertretbar, insofern kein böser Bube auf die Idee kommt die kostbaren Inhalte zu stehlen und im eigenen Shop einzusetzen. Das würde nämlich den Wert des eigenen Contents senken und somit dem Dieb einen Vorteil verschaffen, der die notwendigen Investitionen zur Erstellung des Contents nicht tätigen musste. Im Übrigen ist es dabei nahezu egal ob der Dieb sich im gleichen Marktumfeld bewegt wie der rechtmäßige Contentbesitzer. Entscheidend ist nur die Streuung der wertvollen Inhalte und damit deren Entwertung durch fehlende Einzigartigkeit.

Helfen kann dabei ein Digitales Wasserzeichen. Dieses kann unentfernbar mit Bildern und Videos verbunden werden. Texte können so leider nicht geschützt werden. Andere durch ein Digitales Wasserzeichen geschützte Inhalte lassen sich aber einfacher im Internet wiederfinden. Das Eigentum an diesen Inhalten lässt sich wesentlich einfacher beweisen und kann vor Gerichten zu einem wichtigen Nachweis werden. Gegenüber der Suchmaschine lassen sich die Eigentumsverhältnisse besser belegen, was zu einer schnellen Verbannung der Suchergebnisse mit gestohlenem Inhalt führen kann.

Was Digitale Wasserzeichen heutzutage alles können, wie sie für den eigenen Content nutzbar gemacht werden können und welcher Aufwand dafür notwendig ist können Sie gerne auf dem E-Commerce Tag 2012 am 14./15. November in  Berlin erfahren.

Ingmar BöckmannPermalinkKommentare 0
Tags: digitale wasserzeichen, digital watermark, drm, e-commerce tag
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