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„My Home Is My Castle“ – Weil es zu Hause einfach am schönsten ist!

verfasst am 07.11.2012 von Stefan Voigt

 

Die eigenen vier Wände waren schon immer Rückzugsraum und Erholungsoase. In diesem Kontext reduzierte sich die heimische Unterhaltung auf die Nutzung klassischer Medienkanäle und privater Gesellschaftskontakte. Dieses menschliche Bedürfnis nach Heimat und lokaler Beständigkeit bei gleichzeitigem Verlangen nach Geselligkeit wird in der digitalen Welt als Homing bezeichnet. Sprich das eigene Zuhause avanciert zum sozialen Lebensmittelpunkt, indem die sozialen Kontakte hauptsächlich in den häuslichen Bereich verlegt werden. Die eigenen vier Wände erfüllen die öffentlichen Funktionen von Restaurants, Clubs und Freizeiteinrichtungen. Warum essen gehen, wenn Mensch in gewohnter Umgebung mit Freunden zusammen kochen und anschließend bei einem Film oder verschiedenen Gesellschaftsspielen den eigenen Abend gestalten kann.

Dieser Modus Vivendi ist wahrlich nicht neu und hat in gleicher Form auch schon vor vierzig Jahren funktioniert. Der Unterschied zum alten Jahrtausend besteht „lediglich“ in der umfassenden Digitalisierung des Alltags, die nicht wie ungewollte Postwurfsendungen durch einen hinweisenden Aufkleber an der Haustür aufgehalten wurde. So gesehen hat der digitale Siegeszug längst die heimischen Wohn- und Schlafzimmer erreicht. Ob Gaming oder Community, der Kontakt zur Außenwelt verläuft nicht mehr über das klassische Spielebrett oder den schriftlichen Briefverkehr. Darüber hinaus umfasst Homing subtile Arten der individuellen Heimgestaltung. Geld und Zeit im Rahmen von heimischen Do it Yourself-Maßnahmen zu investieren, ist längst keine Trenderscheinung mehr, sondern ein fester Bestandteil der Alltagskultur geworden. Das alles wird nicht länger per pedes im Baumarkt auf der „Grünen Wiese“ erledigt, sondern von der heimischen Front organisiert. Wieder einmal schlagen Bruder E-Commerce und Schwester Mobile dem Heimweh ein Schnippchen.

Aber die Trends rund um das Homing sind vielseitiger, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Mit Ambient Assisted Living zum Beispiel werden Konzepte, Produkte und Dienstleistungen bezeichnet, die Technologien und das soziale Umfeld miteinander verbinden, um die Lebensqualität zu verbessern. Besonders in der alternden Gesellschaft steigt das Bedürfnis nach altersgerechten Lösungen für ein gesundes und unabhängiges Leben. Ambient Assisted Living greift diesen Themenschwerpunkt auf und bietet praktische Entlastungen im täglichen Leben innerhalb der eigenen vier Wände. Ein weiterer Trend beschreibt die zunehmende Vernetzung von heimischen Gegenständen durch intelligent integrierte Technologien. Ein Kühlschrank der Grundnahrungsmittel automatisch nachordert oder dem Verbraucher eine Einkaufsliste auf das Mobile sendet, wird allgemein unter der Rubrik Connected Home geführt.

Delivery Services, Functional Furniture, Inperience und SHEF sind weitere von vielen anderen Trends, die es im Rahmen von Homing zu entdecken gilt. Goethe galt in der Vergangenheit und gilt auch in der Zukunft – „Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nahe.“

Einen vertieften Einblick in die Thematik, ganz ohne „Deutsche Klassik“ und spannende weitere Trends erwarten Sie im bvh Trendbook 2012/2013. Sie haben noch nicht das neue Trendbook?

Gleich bestellen unter www.bvh-trendbook.de.

Stefan VoigtPermalinkKommentare 0
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Lebensmittel interaktiv bestellen? – Ein Markt mit riesen Potential

verfasst am 01.11.2012 von Stefan Voigt


Die Fachpublikationen, die einem in der täglichen Postmappe begegnen, bieten wöchentlich einen spannenden Einblick auf Themen, die den Interaktiven Handel beschäftigen. Dabei haben sich wieder einmal Lebensmittel als thematischer „Evergreen“ entpuppt. Die maslowsche Bedürfnispyramide stellt nicht umsonst Essen und Trinken als fundamentale Grundlage aller menschlichen Bedürfnisse dar. Also warum in Zeiten steigender Digitalisierung im Einzelhandel kaufen, wenn man bequem von zu Hause aus Lebensmittel bestellen kann? Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, der Markt ist längst vorhanden und die Bedürfnisse vieler Kunden sind bereits geweckt.

Ein Blick auf die zentralen Ergebnisse der Studie „Trends im Handel 2020“ des EHI Retail Institute verrät, dass bereits jeder zehnte Deutsche Lebensmittel über den Online-Handel bezogen hat. Darüber hinaus können sich 21 Prozent der Befragten vorstellen, künftig Lebensmittel über den Internet-Handel zu bestellen. Allein dieser Umstand würde eine Verdopplung der aktuellen Umsatzergebnisse im Bereich des Interaktiven-Lebensmittelhandels bedeuten. Die geweckten Erwartungen der zu Beginn des Jahres veröffentlichten Studie werden durch die neusten Quartalszahlen des bvh bestätigt. Im Vergleich zum 3. Quartal 2011 konnte im 3. Quartal 2012 mit Lebensmitteln, Delikatessen und Wein eine Umsatzsteigerung von 53 Prozent erzielt werden. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse der vom bvh in Auftrag gegebenen Studie „Interaktiver Handel in Deutschland“ seit Jahren, dass die E-Commerce Umsätze durch Lebensmittel steigen. Während 2008 lediglich 170 Mio. Euro im E-Commerce Sektor umgesetzt wurden, waren es 2011 bereits 400 Mio. Euro.

Trotzdem besitzt der stationäre Handel in der Lebensmittelbranche klare Wettbewerbsvorteile. Dabei ist die direkte Warenverfügbarkeit von Lebensmitteln im Einzelhandel ein entscheidendes Verkaufsargument gegenüber der Interaktiven Branche. Die größte Marktzugangsbeschränkung für Interaktive Versender stellt jedoch die Preispolitik in der Lebensmittelbranche dar. Im umkämpften Verdrängungswettbewerb der Lebensmittelhändler vor allem im Segment der Discounter sind die zu erwartenden Erträge für viele Versender zu gering. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt jedoch deutlich, dass der Lebensmitteleinzelhandel das Marktpotential erkannt hat und interaktive Bestellmöglichkeiten schrittweise in sein Handelsportfolio integriert. Derzeit werden verschiedene Ansätze verfolgt. So sind Modelle bei dem der Kunde Waren online bestellt und im stationären Geschäft abholt oftmals gängige Praxis. In einigen Regionen wird mittlerweile sogar der Lieferservice an den Bestellvorgang gekoppelt. Die regionale bzw. lokale Lösung von Warenlieferung besitzt dabei den klaren Vorteil, dass Waren frisch und schnell geliefert werden können.

Da viele Lebensmittel jedoch ein längeres Haltbarkeitsdatum besitzen, werden künftig auch Internet-Pure-Player der wachsenden Nachfrage von Lebensmitteln im Netz mit einem breiter aufgestellten Warensegment begegnen. Eine entscheidende Frage dreht sich rund um die Logistik. Gelingt es den Versendern, verderbliche Waren schnell und kostengünstig an den Endverbraucher zu liefern, wird sich das Einkaufverhalten der Kunden positiv gegenüber den Interaktiven Handel entwickeln. Eine elementare Voraussetzung für die Lieferung von Frischwaren sind intelligente Kühlketten, die von einigen Anbietern bereits heute erfolgreich angewendet werden. Inwieweit  sich der Versand von Frischwaren außerhalb der Metropol-Regionen durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.     

Mit der altbekannten Bio-Kiste, die einmal in der Woche vom heimischen Gemüseproduzenten oder den Reformhaus an der Ecke geliefert wird, hat sich ein Liefermodell etabliert, das viele Konsumenten seit Jahren in Anspruch nehmen. Die Praxis zeigt, dass Grundnahrungsmittel, die wöchentlich benötigt werden, über ein Abonnementen-System an die deutschen Haushalte geliefert werden können. Heutzutage existieren mit Mobile oder Internet-Plattformen genügend Online-Tools, um die notwendige Flexibilität in die wöchentliche Bestellung zu bringen. Das entscheidende Kriterium für eine langfristig erfolgreiche Expansion sind guter Service und die hohe Qualität der gelieferten Lebensmittel. Ist dies der Fall, ist mit einer zunehmenden Verbrauchergewinnung und Kundenbindung zu rechnen. Der Versand von Lebensmitteln durch Interaktive Händler bleibt ein spannendes Zukunftsthema. 

Stefan VoigtPermalinkKommentare 1
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SEIEN SIE AUF DER BERLIN FASHION WEEK DABEI - Grün, fair, urban und zeitgemäß: Ethical Fashion Show Berlin startet in die dritte Saison

verfasst am 31.10.2012 von Christin Schmidt

NUTZEN SIE NOCH JETZT DIE GELEGENHEIT...BEWERBEN SIE SICH ...

Im Rahmen der Berlin Fashion Week nimmt grüne Mode erneut Kurs auf Berlin: Vom 15. bis 17. Januar bietet die Ethical Fashion Show Berlin bereits zum dritten Mal eine authentische und aufmerksamkeitsstarke Plattform für ecofaire Mode in Deutschland. In der erfolgserprobten Event-Location ewerk präsentieren internationale Labels aus dem Bereich Street- und Casualwear Fachbesuchern und Pressevertretern ihre Herbst/Winter 2013/14 Kollektionen – grün, fair, urban und zeitgemäß.

Zusammen mit dem GREENshowroom verfolgt die Ethical Fashion Show Berlin ein visionäres Konzept. Der bvh unterstützt als Kooperationspartner beide Konzepte. Dabei legt die Messe ihren Schwerpunkt auf die Verbindung zwischen Street- und Casualwear sowie Nachhaltigkeit und deckt so die ganze Bandbreite ecofairer und urbaner Mode ab – von Damen- und Herren-Oberbekleidung über Schuhe und Accessoires bis hin zur Unterwäsche. Die Ethical Fashion Show Berlin bildet so eine ideale Ergänzung zum High-Fashion-orientierten GREENshowroom, der parallel dazu im Hotel Adlon Kempinski stattfindet.

Neben dem klassischen Messebetrieb hat sich die Knowledge-Lounge als hervorragender Informationspool bewährt. Hier haben auch im Januar wieder alle interessierten Fachbesucher die Möglichkeit, sich eingehend über die Hintergründe nachhaltig produzierter Kleidung zu informieren und sich mit Experten verschiedener Organisationen über ethische und ökologische Aspekte von Mode austauschen und zu vernetzen.

Für das Key Visual der Ethical Fashion Show Berlin konnte man auch dieses Mal die charismatische Sängerin von Notic Nastic gewinnen. Ihre Begeisterung für ökologischen Handel und nachhaltige Mode machen die in Berlin und New York ansässigen Musiker der Elekro-Band zu idealen Botschaftern der Ethical Fashion Show Berlin.

Alle Brands, für die ökologische und soziale Verantwortung und cooles, innovatives Design Hand in Hand gehen, können sich noch bis zum 5. November 2012 bewerben, um bei der Ethical Fashion Show Berlin mit dabei zu sein.

Alle weiteren Infos unter: 

http://ethicalfashionshowberlin.com/




Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: ethical fashion show; berlin fashion week
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