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Webinar: Rechtliche Fehler bei der Conversion Optimierung im Shop

verfasst am 19. Juni von Sebastian Schulz

Wie angekündigt, werden wir gemeinsam mit HÄRTING Rechtsanwälte unsere Rechtsberatungsservice intensivieren und einmal monatlich ein Webinar zu einem konkreten Thema anbieten.

Am 5.7.2013 wird es um rechtliche Aspekte der Conversion Optimierung im Online-Shop gehen.

Der Hintergrund ist bekannt: Häufig klagen Shopbetreiber, dass zwar viele Nutzer ihre Website besuchen, viel zu viele aber die Seite verlassen, ohne etwas zu kaufen. Die Conversion Optimierung setzt hier an, in dem sie versucht, so viele Besucher wie möglich durch geschickt eingesetzte Veränderungen auf der Seite zu halten oder die potenziellen Kunden gezielt erneut anzusprechen, nachdem sie den Shop verlassen haben.

Maßnahmen zur Verbesserung der Conversion Optimierung werden häufig erst nach dem Launch des Shops, jedenfalls aber zu einem sehr späten Stadium der Website-Entwicklung umgesetzt. Während jedenfalls bei größeren Projekten in aller Regel ein Website Check durchgeführt und die Seite auf Einhaltung der rechtlichen Vorgaben geprüft wird, bevor der Shop online geht, verlaufen Conversion Optimierungsmaßnahmen meist ohne rechtliche Prüfung. Häufig werden auch verschiedene Varianten getestet und dann – ohne Rechtsprüfung – die bessere Variante eingesetzt.

Dies schafft Risiken, die in dem Webinar adressiert werden. Es verschafft einen Überblick über rechtliche Probleme an verschiedenen Optimierungsmethoden und zeigt wie diese vermieden werden können.

Zu den angesprochenen Themen werden gehören:

  1. Maßnahmen auf der Website
  2. Angaben auf der Produktseite (Warenbeschreibungen, Lieferzeiten, Hotline)
  3. Scheinbare oder künstliche Verknappung
  4. Produktbilder
  5. Kundemeinungen und Bewertungstools
  6. Behavioral Pricing
  7. Maßnahmen im Anschluss
  8. Retargeting – Gezielte Auslieferung von Werbung
  9. E-Mail-Marketing – Mails an Kaufabbrecher

Mitglieder des bvh können sich hier für das Webinar anmelden: https://attendee.gotowebinar.com/register/7345832038713099264

Die Zahl der Anmeldungen ist begrenzt, wie bitten daher darum, sich nur anzumelden, wenn Sie an dem Termin auch zeitlich verfügbar sein werden.

Weitere Termine: 

  • 2.8.: „Der Preis ist heiß“ Zulässigkeit von Beschränkungen im Online-Handel
  • 6.9.: Lebensmittelversand und Jugendschutz
  • 11.10.: Spezialthemen beim Textilversand
  • 8.11.: Sonderthema B2B-Shops
  • 6.12.: Cross Border E-Commerce

 

Sebastian SchulzPermalinkKommentare 0
Tags: webinar, conversion, optimierung, härting, rechtsberatung
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Hybrid-TV – Neue Freiheit für die Werbung?

Hinweis vom 08.05.2013 auf den Beitrag von Roland Eisenbrand, ONEtoONE

Nationale TV-Vermarkter preisen verstärkt Kampagnenangebote an, die klassische TV-Werbung mit dem Internet verknüpfen und hybride TV-Technologien nutzen. Noch gibt es allerdings kein einheitliches Medienrecht für „Werbung mit dem Red-Button“. In einem Artikel für ONEtoONE informieren die Rechtsanwälte Dr. Stefan Engels und Dr. Michael Stulz-Herrnstadt (Bird & Bird) über den aktuellen Spagat zwischen neuer Werbefreiheit und etwaigen Grenzen.

Hier geht es zum Beitrag:

http://www.onetoone.de/Hybrid-TV-Neue-Freiheit-fuer-die-Werbung-23575.html

 

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: hybrid tv, onetoone, roland eisenbrand
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In den Schuhen des Kunden laufen: Kleine Dinge statt großer Kampagnen

verfasst von Martin Groß-Albenhausen am 2. Mai 2013

Mein Vortrag über den "USP von Bleistiften" hat etwas die Runde gemacht und auch bei einigen Skepsis erzeugt. Denn natürlich ist richtig, dass besondere Services der nächste Bereich ist, in dem Unternehmen mit hoher Kapitalisierung und großem IT-Budget dem kleinen und mittlerem Händler die Differenzierung streitig machen können. Google Shopping Express zeigt in den USA gerade, dass "Same Day Delivery" nur zeitweilig einen Vorteil verschafft. Sobald konkurrierende Unternehmen alle an diese Plattform angeschlossen sind, wird der USP zur allgemeinen Erwartungshaltung.

Der Einkauf von Bleistiften auf Amazon ist kein wirkliches Erlebnis, die Suche und Filtermöglichkeit mäßig, die Produktdatenbasis beschränkt. Die Frage ist daher, wie klein ein Markt sein muss, um den Aufwand für ein Großunternehmen nicht mehr zu lohnen. Da wir davon ausgehen müssen, dass Vorsprünge in der IT dahinschmelzen und "Aufwand" relativ ist: Werden die Nischen am Ende so klein, dass sich der Aufwand auch für den kleinen Händler nicht mehr lohnt? Wenn das so ist, welche Perspektive hat der Facheinzelhandel noch?

Während Produktdaten noch relativ leicht zu standardisieren sind und daher der Vorsprung schneller schmilzt, ist dies bei Prozessen nicht der Fall. Reifen sind standardisierte Produkte und können bestens über Amazon verkauft werden. Ein Prozess, über den Werkstätten auf der Plattform verknüpft werden, ist alles andere als trivial und hat den Erfolg der Delticom AG begründet. Aktuell wird es spannend zu sehen, welchen Mehr-Nutzen das Project A-Projekt Tirendo dem gegenüberstellen wird.

Am Ende können das Kleinigkeiten sein, die aus dem Verständnis für die Nutzensituationen des Kunden heraus entstehen. Hier stehen die großen Plattformen vor höheren Hürden. Category Management ist ein Aspekt der Web-Exzellenz. Dem steht die Customer Excellence gegenüber.

Kleines Beispiel. Ich nutze seit einigen Tagen eine App zur Planung von Fahrrad-Touren. Es gibt etliche solcher Apps. Warum überzeugt mich Komoot? Die Funktionalitäten gibt es bei anderen vermutlich auch, die Tourenvorschläge haben ihre Grenzen wie bei allen.

Aber ein Blogeintrag hat mich begeistert, weil er zeigt, dass die Entwickler genau verstehen, wo der Spaß an einer App endet:

Auch wenn du mal nicht mit dem Internet verbunden bist, kannst du deinen Touren weiter folgen ohne die Offline-Karten geladen zu haben. Die clevere App merkt sich alle Kartenausschnitte, die du schonmal geladen hast. Um sicher zu gehen, dass du während der Tour das nötige Kartenmaterial hast, schaust du dir vorher, mit Internetverbindung, die gesamte Tour auf dem iPhone oder deinem Android-Telefon an. Und zwar in allen Zoomstufen, die du auch später brauchst. Alle Touren, Kartenausschnitte, POIs und Fotos, die du einmal angesehen hast, werden so automatisch gespeichert.

Karten herunterladen und den kleinen Speicher des Smartphones vollstopfen? Unnötig. Teure Daten-Roaming-Gebühren im Ausland? Nie wieder - die Tour plane ich ohnehin im Vorfeld, logge mich also im Hotel-WLAN ein und gehe oder fahre die Route danach einfach ab.

Verzichtet das Unternehmen dadurch auf Geld? Keineswegs, denn um die Tour in der Region zu planen, muss ich die Region samt aller möglichen Touren kostenpflichtig freischalten. Damit kann ich zwar die Karten auch komplett laden, aber dies ist eben nicht nötig.

Es ist ein kleiner Vorteil, aber er zeigt, dass der Anbieter quasi in die Pedalen seiner Kunden tritt.

Ob man im Laden berät oder im Internet ein Handelsgeschäft aufbaut: Die Lösung solcher kleiner Kundenprobleme schafft Bindung und hilft bei der Entwicklung von Produkten und Services, die nicht einfach zu kopieren sind. 

Martin Gross-AlbenhausenPermalinkKommentare 0
Tags: crm, kundenbindung, app, produktdaten, customer excellence, bvh BLOG
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