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Lebensmittel über mobile Seite oder Smartphone-App verkaufen?

Ein Beitrag von Alfred Vega, Intershop, vom 08.08.2013

Die Frage, ob eine Supermarkt-App oder ein mobiler Onlinesupermarkt besser geeignet ist, muss immer in Verbindung mit den ganz persönlichen Anforderungen gestellt werden. Was erwartet der Supermarktkunde, wenn er seine Produkte online kaufen will? Er will in erster Linie Zeit sparen, auch Stress vermeiden und eine Übersicht über seinen Einkauf haben. Wie ich schon in einem vergangenen Artikel berichtet hatte, wünscht sich der Großteil der Supermarkt-Kunden via Smartphone Produktinformationen einzuholen, fast die Hälfte würde Lebensmittel gern online kaufen, mehr als ein Drittel aller Supermarktkunden wünschen sich dabei das Einkaufen per Smartphone-App.

Ab wann lohnt es sich Ihren Kunden eine App bereitzustellen und wann sollten Sie lieber auf eine mobile Seite mit responsivem Design zurückgreifen?

Apps für bekannte Marken mit stationären Filialen

Das zeitaufwändige Herunterladen und Installieren einer mobilen App ist nur für Kunden sinnvoll, die regelmäßig ihre Wocheneinkäufe bei Ihnen tätigen. Da sich die Anzahl der Apps auch beschränkt, die sich ein Smartphone-Nutzer herunterlädt, ist das Einrichten einer mobilen App nur bei besonders großen Supermarktketten mit stationären Filialen wirklich sinnvoll. Diese bieten die Möglichkeit eine Einkaufsliste des Wocheneinkaufs zu speichern und diese online nach Hause zu bestellen oder in den Laden zu gehen und diese Produkte dort direkt zu kaufen oder sich dort zusammenstellen zu lassen und abzuholen. Bei diesen Prozessen eignen sich in die App integrierte Push-Up-Nachrichten zum Bestellstatus der Ware direkt im Smartphone. Außerdem bietet sich eine zusätzliche Werbemöglichkeit: die neusten Angebote können direkt auf das Handy mit einer Push-Up-Nachricht gelangen. Und noch viel mehr: Durch Location Based Selling können Ihre Kunden dann über die neuesten Angebote informiert werden, wenn diese an Ihrer Filiale vorbeilaufen.

Mobile Seiten für E-Food-Onlineshops mit weniger Kundenservice

Wer seine Einkäufe ohne den Gang zur stationären Filiale tätigen will und die Produkte nur direkt nach Hause geliefert haben will, dem genügt vielleicht schon eine mobile optimierte Website. Hier wird auf persönliche Werbenachrichten und Einkaufszettel weitesgehend verzichtet. Mobile Websiten sind durch ihr responsives Design an jedes Smartphone angepasst und ohne eine Installation schnell aufgerufen. Es kann sogar sein, dass Sie sich durch diese Methode mehr Besucher verschaffen, da diese unabhängig von einer App sind. Doch heißt das im Umkehrschluss auch, dass sie eine niedrigere Kundenbindung erreichen, als es mit einer App der Fall ist.

Den Wocheneinkauf vom Smartphone werden die meisten Nutzer tatsächlich mit einer mobilen App bestreiten, wenn sie regelmäßig dort einkaufen. Wer nicht auf die stationäre Filiale angewiesen ist und auch gerne den Shop wechselt, dem genügt womöglich die mobile optimierte Website. Wer seinen Kunden beide Möglichkeiten anbietet und die Wahl zwischen mobiler Website und mobiler App lässt, der ist immer auf der sicheren Seite. Wollen Sie mehr zum Thema E-Food im E-Commerce erfahren? Dann nehmen Sie doch einfach mit mir Kontakt auf.

 

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: alfred vega, intershop, lebensmittel mobil kaufen
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Praktikum beim bvh / Besuch bei chocri / Termin bei PaketPlus

verfasst am 29.07.2013 von Robert Siebel

Das vierte Unternehmen, welches mich empfangen hat, war „chocri“. chocri wurde 2008 gegründet und bietet dem Kunden die Möglichkeit, seine eigene Schokolade bzw. Pralinen selbst zu kreieren. Meinen Termin hatte ich bei Alexander Ertner, Vertriebsleiter und zuständig für Kooperation, PR und das B2B-Geschäft. Er hat mich durch das gesamte Unternehmen geführt. 

In der Produktion konnte ich aus nächster Nähe sehen, wie Schokoladentafeln gegossen und dann mit den Zutaten bestreut werden, welche sich der Kunde ausgesucht hat. Das riesige Angebot an Möglichkeiten seine eigene Schokolade zu gestalten, sollte wirklich jeden Kundenwunsch erfüllen. Anschließend hat mir Herr Ertner den Logistikbereich gezeigt, hier wird durch den Einsatz von Kühl-Akkus und sorgfältiger Verpackung sichergestellt, dass das Produkt so beim Kunden ankommt, wie er es erwartet. Später hab ich einen Einblick in zukünftige Projekte des Unternehmens bekommen. 

Es war spannend zu sehen, welche Möglichkeiten es gibt, eine einfache Tafel Schokolade zu etwas Einzigartigen zu machen. Durch eine weitere aktuelle Kooperation mit Coca Cola ist es zudem für Kunden möglich, selbst zu entscheiden welcher Schriftzug anstelle des Logos auf der Flasche stehen soll. chocri druckt das Etikett, anschließend bekleben die Mitarbeitern dann per Hand jede Flasche einzeln.  

Was mich, neben den schier unendlichen Möglichkeiten seine eigene Schokolade zu entwerfen, außerdem beeindruckt hat, war die Tatsache, dass chocri bei allem Erfolg nicht vergisst, woher die Schokolade stammt und wer die Bohnen erntet. chocri spendet 5% des Gewinns an eine Stiftung, die sich um Straßen- und Waisenkinder der Elfenbeinküste kümmert.

 

Am Mittag des selben Tages war ich bei „PaketPlus“. Dort hat mich Bastian Mell, einer der beiden Gründer, begrüßt und mir die Idee hinter diesem Start-Up-Unternehmen erklärt. Seit der Gründung im Jahr 2009 ist PaketPlus in kurzer Zeit zu einem der größten Distributoren von Paketbeilagen in Deutschland geworden. Viele der bekanntesten und größten Marken im Internet zählen zum Kundenkreis. 

Im Grunde geht es darum, dass ein E-Commerce-Versender seine definiert Zielgruppe durch Paketbeilagen erreicht. Um dies zu ermöglichen, hat PaketPlus ein System entwickelt, dass eine einfache und effiziente Selektion der Werbepartner ermöglicht. Um eine hohe Qualität der Versandpartner zu gewährleisten, überprüft PaketPlus diese nach der Anmeldung genau. Des Weiteren werden auch die schon akzeptierten Partner ständig überprüft. 

Das Konzept hinter Paketplus ist sehr interessant, da es meines Erachtens wenige Dienstleister gibt, die diesen Service anbieten. Durch ein sehr gutes System, dass es den Versandpartnern ermöglicht die für sie richtigen Werbepartner auszusuchen, konnten sie schon sowohl nach England als auch nach Frankreich expandieren. Die Tatsache, dass PaketPlus dieses Konzept in einem Nischenmarkt so effizient umsetzt, beeindruckt mich sehr.

 

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: bvh-praktikum, robert siebel, chocri, alexander ertner, paketplus, bastian mell
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Aktuelle Studien-Informationen zum Cross-Border-Geschäft im E-Commerce

Verfasst am 23.07.2013 von Christin Schmidt

Das Eurobarometer der Europäischen Kommission veröffentlichte vor Kurzem zwei neue Erhebungen über die Wahrnehmung der Verbraucher und Unternehmen in Bezug auf den grenzüberschreitenden Handel. Die Umfragen wurden im September 2012 durchgeführt. 25.500 Verbraucher und mehr als 10.000 Händler aus den 27 Mitgliedstaaten beantworteten die beiden Umfragen.

Die Studien zeigen eine gute Zunahme der Online-Umsätze insgesamt und eine positive Wahrnehmung durch den Verbraucher, weisen aber auch auf einige beunruhigende Zahlen auf (z. B. 8% der Verbraucher gaben an, dass ihre Produkte nie geliefert wurden und 30% klagten über Verzögerungen bei der Auslieferung).

 

Hier einige Informationen aus beiden Studien 

 Aus der Verbraucherstudie:

- Mehr als die Hälfte (53%) der europäischen Verbraucher haben mindestens einen Online-Kauf in den vergangenen zwölf Monaten durchgeführt. Dieser Anteil hat sich seit 2006 fast verdoppelt. Eine schnelle Zunahme des E-Commerce ist in allen 27 Mitgliedstaaten zu beobachten, mit der stärksten Entwicklung in der Slowakei (56%, +50), Irland (66%, +41), Polen (56%, + 38), der Tschechischen Republik (62%, + 38) und Zypern (41%, + 35).

- Alles in allem hat sich der Anteil der Verbraucher, die mindestens einmal von einem Anbieter oder einem Verkäufer in einem anderen EU-Land gekauft haben seit 2006 fast verdreifacht auf 15% der europäischen Verbraucher im Jahr 2012. Dieser Anteil ist besonders hoch in den kleineren Mitgliedstaaten, in denen Online-Shopping über die Grenzen hinweg immer mehr Menschen nutzen: zum Beispiel in Malta, Luxemburg  und Zypern.

- 59% der EU-Verbraucher stehen den Kauf über das Internet von einem Händler / Anbieter im eigenen Land positive entgegen, aber nur 36% sind offen, was den Kauf über das Internet von einem Anbieter in einem anderen EU-Land angeht.

- Allerdings ist das Vertrauen sehr hoch bei Personen, die bereits einen Online-Kauf gemacht haben: 90% sind überzeugt vom E-Commerce, was den Kauf im Inland angeht und 80% sind überzeugt vom grenzüberschreitenden Einkauf.

- 41% der Befragten sind bereit, Waren und Dienstleistungen mit einer anderen EU-Sprache zu erwerben und 32% wissen, wo sie Informationen und Ratschläge zu grenzüberschreitenden Einkäufen in der EU zu erhalten.

- 26% der Verbraucher sind daran interessiert, einen grenzüberschreitenden Einkauf in der EU in den nächsten 12 Monaten durchzuführen.

- Das Vertrauen der Menschen, die noch keinen Online-Kauf gemacht haben, ist noch recht niedrig: 54% sind offen gegenüber dem Kauf im Inland, aber nur 27% würden sich für einen grenzüberschreitenden Einkauf entschließen.

- 30% der Menschen, die von heimischen Online-Käufen berichten, sprechen von  Lieferverzögerungen. 8% der Europäer sagen, ein Produkt, dass sie im Inland bestellt haben, sei überhaupt nicht angekommen.

- 25% der Befragten sagten, dass sie in den letzten 12 Monaten einen triftigen Grund zur Beanstandung beim Kauf von  Waren oder Dienstleistungen in ihrem eigenen Land hatten.

- 66% der Menschen, die ihre Beschwerde dann an den Händler herantrugen, sind zufrieden mit der Art und Weise, wie der Händler das Problem löste.

- 55% der Befragten fühlen sich ausreichend durch das bestehende Recht geschützt. Dieses Ergebnis blieb relativ stabil seit 2006 (+1 Punkt gegenüber 2006).

- - - Hier geht es zur gesamten Verbraucherstudie - - - 

Aus der Händlerstudie:

- Die meisten Einzelhändler verkaufen nur in ihrer Landessprache (55%), jedoch nutzen 45% mindestens zwei Sprachen, 24% mindestens drei Sprachen und 12% verkaufen in mehr als drei Sprachen.

- Ein Viertel der befragten Einzelhändler (25%) verkauft grenzüberschreitend. An diesem Anteil hat sich seit 2011 wenig verändert (-2 Prozentpunkte). Kosten für die Einhaltung unterschiedlicher Verbraucherschutzvorschriften und Vertragsrecht (41%) und mögliche höhere Kosten durch Betrug und Nichtzahlung (41%) sind die am häufigsten genannten Hindernisse für die Entwicklung des grenzüberschreitenden Handels. Sprachliche Unterschiede sind das am wenigsten erwähnt Hindernis (25%, +5 Punkte seit 2011).

- Einzelhändler die bereits in einem anderen EU-Land Handel betreiben, haben die gleichen Hauptanliegen: 51% sehen potenziell höheren Kosten durch die Gefahr von Betrug oder Nichtzahlung als Hindernis, gefolgt von den zusätzlichen Kosten für die Einhaltung unterschiedlicher Verbraucherschutzvorschriften und Vertragsrecht (47%).

- Insgesamt planen 24% der Händler, grenzüberschreitend in den nächsten 12 Monaten zu verkaufen.

- Weniger als vier von zehn Befragten (38%) wissen, wo sie Informationen und Beratung in Bezug auf das Verbraucherrecht in anderen EU-Ländern finden.

- - - Hier geht es zur gesamten Händlerstudie - - -

 

 

Christin SchmidtPermalinkKommentare 0
Tags: cross-border, europäische komission, eurobarometer
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